Stierenberg

Bärgchilbi feiert Jubiläum mit Brauerei-Sechsspänner

Die Pächter des Restaurants Stierenberg und der Jodlerklub Bärgbrünnli feierten ihre 30-jährige Zusammenarbeit mit einem prächtigen Auftritt des Sechsspänner und Freibier.

Am Samstag trabte der Sechsspänner der Brauerei Feldschlösschen einen Kilometer die Bergstrasse hinauf. Pünktlich um 16 Uhr wendete das mächtige Gespann schwungvoll vor dem Berghof Stierenberg und kam direkt neben den Festbänken der Bärgchilbi zum Stehen.

Kutscher Hansruedi Blatter bat das Pächterpaar Vreni und Peter Kuhn als Ehrengäste auf den Kutschbock, wo es in der Gotthelf-Werktagstracht perfekt zum Brauereiwagen passte.

Der Zusammenarbeit des Restaurants Stierenberg mit dem Jodlerklub Bärgbrünnli waren der prächtige Auftritt und das Freibier zu verdanken, das Schlossfräulein Beatrice Garcia aus dem 160-Liter-Fass hinten am Wagen zapfte.

«Das ist eine einmalige Gelegenheit für unsere Stammgäste, um das 30-Jahr-Jubiläum der Bärgchilbi hier bei uns zu feiern», freute sich Vreni Kuhn. «Die Leute sind begeistert. Dieser Sechsspänner ist auch wirklich ein Erlebnis.»

Überall klickten die Kameras, und die Hände, die sich zuerst ängstlich nach den mächtigen Hälsen der belgischen Kaltblüter ausstreckten, waren bald eifrig mit Streicheln beschäftigt.

Geduldig standen die sechs Füchse anderthalb Stunden in ihrem glänzenden Geschirr und beobachteten die Umgebung, was sie ungehindert tun konnten, da sie keine Scheuklappen trugen.

Selbst als der Bus nur einen Meter neben ihnen vorbeifuhr, liessen sie sich nicht aus der Ruhe bringen. Nur als die Fliegen sie allzu sehr ärgerten, begannen Hektor, Geronimo, Pouliche, Lord, Roli und Aramis zu stampfen. Das dreiköpfige Fuhrteam rückte mit Insektenspray an.

«Wir spannen die Pferde täglich ein, meist im Zweiergespann, um in Rheinfelden die Getränke auszuliefern, gelegentlich im Vierspänner und natürlich im Sechsspänner. Scheuklappen verwenden wir nie», erklärte Teamleiter Peter Nussbaumer.

Der gebürtige Mümliswiler lebt für die Feldschlösschen-Pferde. Das Staunen und die Freude, mit denen die Zuschauer den letzten Brauerei-Sechsspänner des Landes begrüssen, macht die enorme Arbeit wett, die damit verbunden ist. (dd)

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