Im Bachtelen, dem Sonderpädagogischen Zentrum für Verhalten und Sprachen, werden zwei Schulen geführt: die Sonderschule für Sprache und Kommunikation sowie die Sonderschule «Verhalten und Lernen mit Ziel Integration (Oberstufe)».

Für die Schulen, so erklärte Gesamtschulleiter Christof Koch an der Schülerausstellung, ist der Kontakt mit den Eltern von besonderer Wichtigkeit. Dabei können sich die Eltern auch ein Bild machen und einen Einblick in die Klassenhefte und Ordner werfen. Ein Schwergewicht wird in der Oberstufe nicht nur auf die Integration gelegt, der Schule ist es auch wichtig, geeignete Ausbildungsplätze zu finden. 130 Schülerinnen und Schüler besuchen das sonderpädagogische Zentrum im Bachtelen Grenchen und in Solothurn stehen 44 Plätze zu Verfügung.

Die erotische Riesenfrau

Besonders auffallend war der Einblick ins Kunstschaffen. Dabei fiel die 2. und 3. Sekundarklasse von Daniel Hettenlingh aus dem Rahmen. Sie hatten sich in den Realismus der französischen Künstlerin Niki de Saint Phalle vertieft. In Leporelloarbeiten versuchten die Schüler, das Leben der Künstlerin in Wort und Bild festzuhalten und skulpturenartig abstrakte Formen zu gestalten. Als Hauptarbeit formte man auch eine erotische Riesenfrau, die Nana. Diese ziert nun als übergrosse Putte den Weiher im Bachtelenbad.

Lohnend war aber auch ein Rundgang durch die Gesamtausstellung Werken und Gestalten; für alle Klassen obligatorisch. Mit Xylofonmusik setzte man den musikalischen Schlusspunkt unter die Schulausstellung im Bachtelen. (khg)