Schuld ist die B-Post, wie die Vorgeschichte zeigt: Wie viele andere Gewinner freute sich auch Hänggi auf das Highlight in Saignelégier, wo Solothurn Gastkanton war. Am Montag vor einer Woche rief er die Redaktion des Grenchner Stadt-Anzeigers an und beschwerte sich, dass beim Telefon-Wettbewerb die Leitung immer besetzt war. Und: In der Leitung war tatsächlich der Wurm beziehungsweise eine Störung drin.

Ein Anruf bei der Staatskanzlei genügte und Anton Hänggi wurden die Tickets nachträglich zugeschickt; gestern vor einer Woche. Der Brief wurde korrekt mit «A-Post»-Vermerk abgeschickt – aber nur mit 85 Rappen frankiert. Die 15 Rappen Unterschied können bekanntlich eine vier Tage längere Zustellfrist verursachen. Hier machte der Post auch die Offizialität des Absenders (Kanton Solothurn) keinen Eindruck, Hänggi erhielt den Gewinn erst am 14. August. Die «Reise» von Solothurn ins 9 Kilometer entfernte Bettlach dauerte fünf Tage. Hänggi nimmts aber gelassen. Nächstes Mal hole er den Gewinn lieber persönlich ab. (jwg)