Baustelllen

Auf Grenchens Baustellen wird normal gearbeitet

Auf den Grenchner Baustellen herrscht "Courant normal", doch wird auf das Social Distancing geachtet.

Auf den Grenchner Baustellen herrscht "Courant normal", doch wird auf das Social Distancing geachtet.

Die Coronakrise hat kaum Auswirkungen auf die Baustellen in Grenchen. Die Bauarbeiter werden zum «Social Distancing» angehalten.

Laut Auskunft von Stadtbaumeister Aquil Briggen wird auf den Baustellen der Stadt bisher weitgehend nor­mal gearbeitet. Man achte auf die Abstandsregeln und mache neuerdings gestaffelte Mittagspause, damit sich beim Mittagessen keine Gruppen bilden, erläutert Briggen. So kommt es dazu, dass auf manchen Baustellen auch über Mittag gearbeitet wird, von Bauarbeitern, die dafür später in die Pause gehen.

Die Baudirektion versuche ebenfalls, ohnehin  geplante Arbeiten von Handwerkern und weiteren Unternehmungen vorzuziehen, beispielsweise bei Reparaturen in Schulhäusern oder bei der Kanalreinigung. Dies, soweit es die Dispositionen der Baufirmen zuliessen und die Objekte auch wirklich zugänglich seien. "Bekanntlich arbeiten in den Schulhäusern nach wie vor manche Lehrer, da kann man nicht einfach den Strom abschalten", meint Briggen. Aber im allgemeinen sei es schon so, dass die Handwerker zurzeit  froh seien um Aufträge.

Strassenerneuerung verschoben 

Die angekündigte Sanierung der Bettlachstrasse Ost (Flurstrasse bis Bettlach) wurde um 14 Tage verschoben, um nicht von einem allfälligen Baustopp des Bundesrates überrascht zu werden. Die Bauarbeiten hätten ursprünglich am 23. März beginnen sollen. "Weil es sich hier um eine grössere Baustelle mit Einbahnverkehr und Lichtsignal handelt, wollten wir diesbezüglich kein Risiko eingehen", erklärt Briggen. Auch die Bauunternehmung habe zu dieser Verschiebung ihr Einverständnis gegeben. Baubeginn soll jetzt am 7. April sein, sofern die Corona-Massnahmen nicht aufs Baugewerbe ausgedehnt werden.

Auch beim Hochbau herrscht kein Stillstand. Am Tropical-Gebäude an der Bachstrasse wird gearbeitet, ebenso an der Überbauung Sunnepark auf dem Areal des alten Spitals. "Hier sind wir dem Zeitplan nach wie vor leicht voraus", stellt Investor Willi Gyger erfreut fest. 

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