Daniel Aebi, der Präsident des Organisationskomitees, eilt derzeit von Sitzung zu Sitzung. Die Koordination für den Umzug von voraussichtlich einigen hundert Pferden am HESO-Sonntag bedingt die Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Solothurn, mit Aare Seeland mobil, mit dem Busbetrieb Solothurn und Umgebung, um nur einige Namen zu nennen. «Der Aufwand für diese drei oder so Kilometer Umzug ist riesig.

Entscheidend ist für uns, dass das Bipperlisi möglichst wenig gestört wird. Die Route tangiert es nur auf 40 Metern Länge, über den Baseltorkreisel hinweg», äussert sich Aebi zufrieden mit der vereinbarten Lösung. «Eingeteilt werden die Reiter und Wagen in Blöcke mit Lücken für den Verkehr, um die Störungen gering zu halten.»

Schneeballeffekt für Anmeldung und Sponsoring

Die Route: Nach dem Start um 14.30 Uhr bei der Badi, führt der Weg via Obachquartier und Westring zum Bieltor hinein über den Marktplatz, hinaus durch das Baseltor, entlang der HESO via Kreuzacker über die Wengibrücke, wo der Umzug endet. Abgesehen vom Verzicht auf den Kronenstutz (zu steil für Kutschen) entspricht die geplante Route derjenigen des Fasnachtsumzugs.

Die Haftungsfrage habe geregelt werden können, erklärt Aebi. «Jeder Pferdebesitzer wird uns das Formular zum Haftungsausschluss des Veranstalters unterschrieben zuschicken, per Post.»

Noch ist das nicht so weit, denn die Anmeldung der Teilnehmer ist für Juli und August geplant. Für die Streuung der Anmeldeformulare setzen die Veranstalter auf den Schneeballeffekt auf der Website und auf Facebook.

«Bei der Verbreitung unseres Sponsoringaufrufs hat das tipptopp funktioniert», so Aebi. «Innerhalb weniger Tage nach dem Aufschalten des Formulars hatten wir da schon 1000 Klicks. Die Rösselerszene in der Schweiz ist gut vernetzt.» Nun hofft der OK-Präsident, dass über das Sponsoring nochmals mindestens 10'000 Franken zusammenkommen.

Denn die 10'000 Franken, die die IG Pferd für den Anlass gesprochen hat, werden für die Verpflegung der Teilnehmenden, Älplermakkaroni und ein Softgetränk, sowie die Flots (Rosetten am Zaumzeug) gebraucht.

Diesmal ohne Böllerschüsse

Im Vergleich zur letzten Durchführung vor 13 Jahren gibt es einige Neuerungen: Auf die Böllerschüsse zum Start wird verzichtet, was die meisten Pferde und ihre Besitzer freuen dürfte. Auf dem Dornacherplatz soll ein Ponyreiten für Kinder stattfinden. Für die Festbeiz habe die Kavallerie Schwadron 72 engagiert werden können, freut sich Aebi.

Auf eine Mindestzahl von Teilnehmenden zur Durchführung habe das OK verzichtet. «Der Tag des Pferdes findet auf jeden Fall statt», bekräftigt Aebi. Er hofft, dass sich 300 bis 400 festlich geschmückte Reiter und Wagen einfinden werden, die hinter der berittenen Artilleriemusik durch die Strassen ziehen.

www.tagdespferdes.ch