Grenchen
Auf den Spuren von Laura und Eros: Die besten Gesangstalente wurden gekürt

Rund 500 Familienmitglieder, Freunde oder Interessierte wohnten dem 18. Festival Canoro des Comitato Genitori bei. Die Bühne im Parktheater gehörte an diesem Abend den Kindern und auch Erwachsenen, die ihr gesangliches Talent teilen wollten.

Anna Tschaggelar
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Comitatio: Auf den Spuren von Laura und Eros

22 Jungen und Mädchen präsentierten ihre stimmliche Einzigartigkeit. In drei Kategorien wurden die Gesangstalente eingeteilt: Die Erste wurde von neun Mädchen im Alter von fünf bis zwölf Jahre bestritten.

Schon die Kleinen überzeugten mit Stimmgewalt und Sicherheit. Den Sieg und somit den grössten Pokal holte sich Lara Destiny, die mit ihrem Song «Forget you» für Stimmung sorgte. Der zweite Platz ging an Amina Mwini mit «Let’s get loud» und den dritten Platz konnte sich Giorgia Di Caro mit dem Lied «Con le Nuvole» sichern.

Auch für die beste Interpretation wurde ein Preis vergeben, den sich Viviana Calì mit ihrer Umsetzung von «Trouble is a Friend» holen konnte. Das fünfköpfige Komitee bestand aus der Lehrerin Emanuela Libertini, Sängerin Sabrina Sentina, dem Journalisten und Musikexperten Andreas Kaufmann sowie aus den beiden Musikern Corrado Palermo und Andreas Müller.

Es gab keine richtigen Verlierer

Die zweite Kategorie spielte sich unter den Jugendlichen von 13 bis 17 Jahren ab. Durchsetzen konnte sich Luana Macerola, die sich mit «Un amico è così» den ersten Platz sicherte. Valeria Loperfido setzte den Song «Hurt» mit viel Gefühl um und holte sich damit den zweiten Rang. Das Duett «Vivo per lei» von Natascha Gugliotta und Claudio Trovato wurde mit dem dritten Platz belohnt.

Wer über 18 Jahre alt war, versuchte sich in der dritten Kategorie. Die Gewinner wurden hier nicht nur mit einer Medaille, sondern auch mit einem Preisgeld belohnt. Verdient haben sich die Auszeichnung Sara Kasperek, die mit «Hallelujah» den ersten Platz belegte. Zweiter wurde Luca Rado mit seiner Interpretation von «Solo tre minuti». Sabrina Quaranta sang sich mit dem Song «Adagio» auf den dritten Rang.

Während den Übergängen der verschiedenen Altersgruppen sorgte die Filarmonica la Concordia für Spass und Tanzmöglichkeiten. Was besonders den Kindern zusagte, waren die vielen Möglichkeiten selbst das Tanzbein zu schwingen.

In den gesamten Kategorien wurden die Teilnehmer, die es nicht unter die ersten drei Ränge geschafft haben, mit einem kleinen Pokal belohnt. Wobei sich alle den vierten Platz am diesjährigen Concorso Canoro teilten. Am Schluss der Siegerehrung durften die Gewinnerinnen ihren Song nochmals präsentieren.

Neben der gesanglichen Unterhaltung wurde auch sonst viel geboten: Mit einem reichhaltigen Angebot an Speis und Trank konnten sich die Besucher verpflegen. Bei einer Lotterie gab es grosse Preise zu gewinnen. Die zehn Glücklichen wurden von den Zuschauerkindern gezogen.

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