Aviatik
Auf dem Flughafen Grenchen war am Wochenende mächtig viel los

Modellflieger vergewisserten sich, dass ihre Jets auch nach der Winterpause noch im Schuss sind. Bei den grossen Maschinen herrschte Hochbetrieb. Und auch Helikopter kamen und gingen.

Daniela Deck
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Am Wochenende herrschte im Flughafen Grenchen Hochbetrieb.

Am Wochenende herrschte im Flughafen Grenchen Hochbetrieb.

Solothurner Zeitung

Sonne pur - ein Spaziergang um den Flughafen hat sich am Wochenende für Aviatikfans wahrlich gelohnt. Dieser hat am Wochenende vom verfrühten Frühlingseinbruch profitiert. Es war fast alles in der Luft, was Flügel oder Rotoren hatte. Zeitweise standen die Flugzeuge vor dem Start Schlange.

Zwischen den Maschinen der Flugschule schwang sich sogar das eine oder andere Akrobatikflugzeug sowie dekorative Oldtimer aus der Zeit um den Zweiten Weltkrieg in die Lüfte. Gäste aus den umliegenden Ländern hatten sich in Grenchen eingefunden, wie den Immatrikulationsnummern ihrer Flugzeuge zu entnehmen war.

Fallschirme rasant unterwegs

Sogar Fallschirmspringer waren mit von der Partie. Jetzt, Wochen vor dem Saisonstart und mit Rücksicht auf den nassen Boden, wagten sich nur Routiniers in die Luft. Sie verblüfften die Zaungäste mit rasanten Sturzflügen, die sie wenige Meter über dem Boden gekonnt abbremsten, um dann punktgenau zu landen.

Segelflugzeuge blieben am Boden

Alle freuten sich über das unverhoffte, milde Intermezzo beim Wetter. So etwa jener Motorsegler-Pilot, der den Fussgängern kurz vor der Landung fröhlich zuwinkte. Nur die Segelflugzeuge blieben in ihren Anhängern auf dem Boden. Ihre unbefestigte Graspiste ist so kurz nach der Schneeschmelze noch nicht zu gebrauchen.

Angesichts des emsigen Flugbetriebs ist es erstaunlich, wie wenige Kinder den Spielplatz bevölkerten. Auch die Terrasse im «Airport» war, zumindest am Samstag, erst spärlich besetzt. Offenbar trauen die Gäste Petrus’ Wohlwollen noch nicht so ganz; drinnen musste sich zeitweise sputen, wer einen freien Tisch wollte.