Tourismus
Auch Solothurner anlocken

Grenchen Tourismus wird an der HESO mit einem Stand präsent sein. Die Organisation will das Herbst- und Winterangebot aud en Bergen bewerben.

Andé Weyermann
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Auch Solothurner anlocken

Auch Solothurner anlocken

Solothurner Zeitung

Der Moment scheint günstig. Zwar steht der Solothurner Hausberg immer noch. Aber, wer nicht auf Schusters Rappen wandeln will oder kann, kommt derzeit kaum auf den Weissenstein. Im Winter dann schon gar nicht mehr. Grenchen Tourismus will sich diesen Umstand zunutze machen und an der HESO in Solothurn vom 24. bis 28. September intensiv um die Gunst potenzieller Berggänger werben. «Die Idee kam mir diesen Frühling, als ich beim Morgenessen in der Zeitung das Drama um das Weissen-stein-Sesseli mitverfolgte», erklärt Christoph Siegrist dazu.

Gesagt, getan. An einer Vorstandssitzung war man sich bald einig, das Vorhaben in die Tat umzusetzen. Diverse Partner wie die Bürgergemeinde, der Busbetrieb, die Skilifte, die Pächterfamilie Schneider (Untergrenchenberg) und Christoph Speiser als Organisator der Schneeschuh-Touren waren gern bereit, sich zu engagieren. Auch das Echo seitens der Vereinsmitglieder erwies sich als überwältigend. «Wir waren uns nicht ganz sicher, ob wir nur schon den personellen Aufwand würden bewältigen können. Aber gut 30 Personen aus dem Verein haben spontan zugesagt, sodass wir ohne Probleme die Präsenzzeiten abdecken können», zeigt sich Präsident Theo Heiri erfreut über diese Solidarität.

Gäste sollen länger bleiben

Im Allgemeinen sieht man sich sonst kaum in einer Konkurrenzsituation zu Solothurn. Vielmehr wurde an der Veranstaltung in der Musigbar die Zusammenarbeit mit der Kantonshauptstadt gewürdigt. Solothurn Tourismus unternimmt etliche Bemühungen, um vom reinen Tagestourismus wegzukommen und die Besucher zu längerfristigen Aufenthalten in der Region zu animieren. Dies gelingt nur in Zusammenarbeit mit den verschiedenen regionalen Tourismusorganisationen wie eben Grenchen Tourismus. Von dieser Zusammenarbeit verspricht sich der Grenchner Vorstand einiges, auch wenn es für eine reine Milizorganisation schwierig ist, die Zusammenkünfte besuchen zu können.

Diaschau als Hingucker

An der HESO soll nun also insbesondere das reichhaltige Angebot auf den Bergen im Herbst und im Winter angepriesen werden. «Mit einer drei- bis vierminütigen Dia-Show, die als Schlüssel zu einem interessanten Wettbewerb dient, wollen wir die Leute an unseren Stand locken», erklären die beiden Initianten ihre Vorgehensweise. Die Grenchner Bergregion hat tatsächlich einiges zu bieten: Wanderfreuden ebenso wie Schneeschuh-Touren, Skifahren, Schlitteln und das Relaxen im Hot Pot.

Neu kommt eine weitere Attraktion dazu. Die Abfahrt vom Untergrenchenberg bis zur Holzerhütte kann nun auch auf so genannten Monster-Trottis gewagt werden. Als einer der Ersten hat es sich Präsident Theo Heiri nicht nehmen lassen, das auszuprobieren. Sein Fazit: «Ein Riesengaudi. Eines allerdings, das höchste Konzentration verlangt und auch ganz schön in die Knochen geht.

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