Grenchen

Auch ohne Flugsicherung: Regionalflughafen ist wieder normal geöffnet

Nun kann wieder zu gewohnten Zeiten geflogen werden. Hanspeter Bärtschi

Nun kann wieder zu gewohnten Zeiten geflogen werden. Hanspeter Bärtschi

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt Bazl hat das Gesuch zur Erweiterung der Betriebsart «Radio Mandatory Zone» RMZ nach eingehender Prüfung bewilligt.

Rund zwei Wochen lang war der Regionalflughafen Grenchen jeweils morgens und abends sowie über Mittag für insgesamt dreieinhalb Stunden für An- und Abflüge geschlossen. Ursache dafür war ein akuter Kapazitätsengpass bei der Flugsicherung «Skyguide».

Instrumentenanflug ohne Flugsicherung gab es bisher nicht in der Schweiz – in Grenchen läuft ein entsprechender Pilotversuch, der zeitlich hätte ausgedehnt werden sollen. Das Bazl hingegen erlaubte diese Ausweitung erst einmal nicht.

Jetzt, zwei Wochen später, hat man entschieden: «Nach eingehender Prüfung der sicherheitsrelevanten sowie aber auch der rechtlichen Aspekte, kann das Bazl nun den Antrag des Flughafen Grenchen bewilligen. In den Randstunden und über die Mittagszeit wird nun auch Instrumentenflug-Betrieb (IFR) ohne Flugsicherung (ATC) ermöglicht.»

Das Bazl sei sich der Wichtigkeit des Grenchner Flugplatzes bewusst. Vertreter des Bazl hätten den Flughafen und Skyguide darin unterstützt, ein Konzept zu finden, das einerseits sicher sei und andererseits den nationalen und internationalen Vorgaben standhalte.

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