Repla Grenchen-Büren
Auch die Unternehmer sollen beim Energierichtplan mitreden können

Der geplante Energierichtplan für die Region Grenchen-Büren ist auf gutem Weg. Ein Grossteil der Gemeinden hat bereits zugesagt. Jetzt soll eine zweite Begleitgruppe gegründet werden, um das Projekt breiter abzustützen.

Patrick Furrer
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Jean-Pierre Ruch und Präsident Konrad Schleiss von der Repla Grenchen-Büren

Jean-Pierre Ruch und Präsident Konrad Schleiss von der Repla Grenchen-Büren

AZ

Energierichtplan 2013 soll ein beschlussfähiger überkommunaler Richtplan Energie für das Gebiet der Regionalplanungsgruppe Grenchen-Büren Repla GB vorliegen, und bereits 2014 soll das neue Planungsinstrument für nachhaltige und synergiennutzende Energiegewinnung in Kraft gesetzt werden. Wie berichtet, haben kürzlich die Gemeinden Bettlach und Grenchen - wenn auch jeweils unter Stirnrunzeln der SVP - dem Projekt und dem Kredit zugestimmt. Die Gesamterstellungskosten werden auf 180 000 Franken geschätzt.

Insgesamt haben bis heute die Gemeinden Leuzigen, Bettlach, Grenchen und soeben auch Lengnau zugesagt. Absagen gab es laut Jean-Pierre Ruch, Geschäftsführer Repla GB, aus dem Replakreis noch keine. Am 29. Mai wird das Projekt noch dem Gemeinderat von Büren an der Aare präsentiert. Die übrigen Gemeinden haben Zeit bis zum 30. Juni 2012, sich zu entscheiden.

Per Just in neue Echogruppe
Für die Erarbeitung des Energierichtplanes waren vorerst ein Projektausschuss und eine Begleitgruppe vorgesehen. Neu kommt nun eine Echogruppe hinzu, in welche auch SWG-Direktor Per Just integriert werden soll, welcher vom Gemeinderat an dessen letzter Sitzung in die Begleitgruppe gewählt worden war (wir berichteten).

Ruch erklärt: «Die Mitsprache-Organisation sieht vor, dass die Begleitgruppe ausschliesslich aus politischen Vertretern oder Verwaltungsangehörigen besteht. Für die Anhörung der Energielieferanten der Gemeinden SWG und Energieversorgung Büren AG werden wir eine von der Begleitgruppe getrennte technische Echo-Gruppe bilden, welcher die Resultate zum Mitbericht vorgelegt werden.» Allenfalls soll auch ein Vertreter der AEK (für Bettlach) zugezogen werden.

«Wir wollen allen Gehör verschaffen«, sagt Ruch, «und wir sind sicher, dass wir damit auf dem richtigen und geeigneten Weg sind.»