Grenchen
Auch die 20. Auto-Expo in der Grenchner Tennishalle war ein Muss

Was 1994 im BGU-Depot begann, ist seit dem Umzug in die Tennishalle zur grössten Autoshow der Region geworden. Auch dieses Jahr sind die Aussteller wieder sehr zufrieden.

Kaspar Haupt
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Auch die 20. Auto-Expo in der Grenchner Tennishalle war ein Muss
7 Bilder
Hier wird über die Geräumigkeit des Kofferraumes diskutiert
Elegant und formschön der Alfa Romeo aus Italien (Garage Brändli)
Garagist Ivo von Büren im Gespräch mit Carlo Crivelli über Trends und Neueigkeiten
Die neuen Flaggschiffe von Mazda sind technisch attraktive Autos und überraschen mit cleveren Innovationen
Andre Schneeberger der Macher der Auto-Expo im Gespräch mit Interessenten
An allen Tagen verzeichnete die Auto-Expo viele Besucher

Auch die 20. Auto-Expo in der Grenchner Tennishalle war ein Muss

Kaspar Haupt

Es ist bereits imposant, wenn man die Halle betritt und auf 3400 Quadratmetern Ausstellungsfläche eine riesige Palette mit allem Fahrkomfort ausgerüstete Autos erblickt. Die Auto-Expo - die wohl grösste mittelländische Autoausstellung - ist eine Plattform für Kunden, die einen neuen Wagen suchen, oder Besucher, die sich an schönen Autos erfreuen.

Die Aussteller waren mit der diesjährigen Jubiläumsausgabe sehr zufrieden. Der Besucherandrang an den drei Tagen war überdurchschnittlich gut, wie von Martin Schneeberger, jun, (Team Garage) zu erfahren war. «Die Auto-Expo ist für die Garagisten jenes Instrument, das dem Besucher fast alles auf einen Blick zeigt.» Man sehe in der Ausstellung den Vorteil der Besuchernähe, heisst es bei der Garage Brändli (Alpha Romeo, Citroën). Das sei eine Kundennähe, die man mit einer Ausstellung im eignen Haus nie erreichen würde.

Immer wieder neue Trends

Gleicher Meinung ist auch Elsbeth Thomi (Mazda). «Hier kann man neue Kontakte knüpfen und auch neue Kunden gewinnen.»

Für Ivo von Büren (Skoda) ist die Auto-Expo eine Bereicherung im Ausstellungswesen. Der Kunde erhalte einen vollständigen Überblick und müsse nicht ein Dutzend Garagen «abklappern», wenn er ein neues Auto kaufen will. Aufgefallen sind ihm einige Trends, wie zum Beispiel, dass beim Neukauf eines Wagen meistens ein Kombi das Rennen macht. «Die Schweiz ist ein ‹Kombiland›», sagt Ivo von Büren voller Überzeugung. Gestiegen sei auch der Trend zum 4x4-Allradantrieb und Dieselmotoren, ergänzt von Büren.

«Enjoyneering» ist ein neues Modewort bei SEAT (Teamgarage Schneeberger). Ändern, um zu verbessern, nicht um des Ändern willen. Erneuern, ohne das Bewährte zu vergessen, technisch weiterentwickeln, ohne Charakter zu opfern, ist hier Trumpf. Das Wunschauto stellt sich der Juniorchef der Garage so vor: hoher Fahrkomfort, sparsam im Benzinverbrauch, Brillanz im Detail und Kosten von um die 20 000 Franken.

Ein Muss

Mit zur Garage der ersten Stunde zählt die Jura Garage Oliver Frei (Fiat). «Für uns war es eine erfolgreiche Auto-Expo», erfährt man von Alessandro Fragale. «Die Interessen der Besucher mit ergiebigen Kundengesprächen sind für uns fast so viel wert wie die innovativen Technologien selbst.» Kundenkontakte und das Besucherinteresse machten die Auto-Expo für die Garagisten zum Muss.

Neben den Vierrädern gab es noch einige Aussteller wie die Zürich Versicherungen, «Velo Süd», ausserdem Gartengeräte und auch Möbel zu sehen, die die Ausstellung auflockerten und das Ganze noch vielfältiger und interessanter machten.