Schützenhilfe
Auch der FC Grenchen unterstützt den Velodrome

An der Gemeinderatssitzung statteten die Fussballjunioren Grenchens den Politikern einen Überraschungsbesuch ab. Sie machten klar, dass sie für einen Velodrome ohne Trainingsbeeinträchtigung sind. Nun meldet sich auch der FC Grenchen zu Wort.

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Das Modell zeigt die Südansicht des Velodromes; dahinter stellen sich Andy Rihs (3. v. l.), Fabian Cancellara (Mitte) und Stadtpräsident Boris Banga (2. v. r.) den Fragen der Journalisten. Fotos: Hanspeter Bärtschi

Das Modell zeigt die Südansicht des Velodromes; dahinter stellen sich Andy Rihs (3. v. l.), Fabian Cancellara (Mitte) und Stadtpräsident Boris Banga (2. v. r.) den Fragen der Journalisten. Fotos: Hanspeter Bärtschi

Solothurner Zeitung

Der FC stellt seinerseits klar, dass man das Projekt Velodrome unterstützt, da es nicht nur für die Stadt, sondern auch für den Sport und damit den Fussball attraktive Möglichkeiten bietet.

Beleuchtungsanlagen versetzen

«Der Vorstand und die Geschäftsleitung des FC Grenchen, stehen als zukünftige Nachbarn des Velodromes, dem Grossprojekt wohlwollend und unterstützend gegenüber», schreibt FCG-Medienchef Matthias Meier-Moreno. Der FC Grenchen finde, dass es sich um ein einzigartiges Projekt handle, welches für die Stadt Grenchen eine einmalige Chance bietet und unbedingt genutzt werden soll. «Von den neuen Möglichkeiten können viele ortsansässige Vereine und deren Mitglieder profitieren, was wiederum positive Auswirkungen auf den Sport hat. Auch wir als Fussballverein können davon profitieren und dies eröffnet uns neue bisher nicht da gewesene Möglichkeiten», heisst es weiter.

Man bedauere die Ablehnung des Kunstrasens, welcher den Fussballvereinen insbesondere in Schlechtwetterperioden einen geregelten Trainings- und Spielbetrieb ermöglicht hätte, «wir würden es aber als ein schlechtes Zeichen für den Sport betrachten, wenn nun auch noch die Beteiligung der Stadt Grenchen am Velodrome an der Gemeindeversammlung abgelehnt würde. Deshalb erachten wir es als eminent wichtig, dieses Projekt zu unterstützen und an der Gemeindeversammlung den einmaligen Betrag von 2 Millionen Franken gut zu heissen.»

Auch zum Thema, ob die Vereine genügend ins Projekt einbezogen werden, äussert sich der FCG. Bekanntlich wird eine IG gegründet, durch die die Sportvereine ihre Anliegen einbringen können. Dem FCG sei es daher wichtig, darauf hinzuweisen, dass man zurzeit Verhandlungen mit der Stadt führt. «Zum einen geht es um den Realersatz für das Ostfeld und den damit zusammenhängenden Trainingsmöglichkeiten und zum anderen geht es um die Beleuchtungsanlagen vom Ostfeld und Allwetterplatz, welche auf die bestehenden Trainingsplätze Westfeld und Bachfeld West versetzt werden. Dies sollte anfangs 2012 realisiert werden und gibt den Fussballvereinen die Möglichkeit, auch ohne Kunstrasen einigermassen reibungslos trainieren zu können». Sofern natürlich das Wetter mitspielt. (mgt/fup)