Gemeinderatswahlen Grenchen
Anna Duca: «Die Solidarität untereinander soll gefördert werden»

Anna Duca von der SP ist seit langer Zeit politisch aktiv. Das Wohl der Menschen lag ihr in all dieser Zeit sehr am Herzen, und so setzt sie sich beruflich wie politisch hauptsächlich für soziale Themen ein.

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Anna Duca, SP.zvg

Anna Duca, SP.zvg

Der Alltag im Gemeinderat Grenchen ist Anna Duca bereits wohl bekannt. Als erste Ersatzgemeinderätin nahm sie seit 1999 nach eigenen Angaben im Schnitt an jeder zweiten Sitzung teil und konnte viele politische und gesellschaftliche Erfahrungen sammeln. Ausserdem ist sie Mitglied in der Schlichtungskammer Mieterschaft und in der Fachkommission für Integration des Kantons Solothurn. Früher war sie zusätzlich als Rechtsberaterin im MieterInnenverband und für die Frauenzentrale Solothurn tätig.

Die Juristin weiss genau, welche Themen ihr am Herzen liegen: die Gestaltung einer kinderfreundlichen Stadt, die auch für die älteren Bürger Platz bieten soll. «Wir müssen uns um die älteren Leute kümmern. Dabei geht es nicht nur um die Pflege, sondern auch um ein attraktives Freizeitprogramm und die Solidarität mit den Betagten. Es muss möglich sein, dass diese ihre Lebenswürde behalten und nicht nur als Kostenfaktor gesehen werden.» Dafür sorgen soll ein erweitertes und teilweise günstigeres Betreuungsangebot.

Für die Kinder wünscht sie sich mehr Grünflächen und für Familien mehr Möglichkeiten, Beruf und Familienalltag miteinander zu vereinbaren. Dazu gehört für Anna Duca ein vergrössertes Angebot an Krippenplätzen und die Möglichkeit, die Kinder auch während der Schulferien in die Krippe bringen zu können. Auch für ältere Kinder sollen mehr Mittagstische angeboten und die Blockzeiten in der Schule sollen gefördert werden, damit der Alltag besser geplant werden kann. Wichtig sind ihr auch sichere Schulwege: «Die Kinder sollen ungestört zusammen in die Schule gehen können. Es ist eine tolle Gelegenheit zur Solidarisierung untereinander.»

Solidarität wird bei ihr ohnehin grossgeschrieben. Dazu gehört für sie auch, dass die Grenchner das örtliche Angebot an Einkaufsmöglichkeiten nutzen und kleinere Geschäfte unterstützen. In der Uhrenstadt aufgewachsen, hat sie sich schon von klein auf für Politik interessiert. Ihre Stärken sieht sie in ihrer langjährigen politischen Erfahrung und darin, dass sie zwar vieles bewegen will, sich aber bewusst ist, dass Wandel auch Zeit braucht. (rbi)

Mit diesem Artikel endet unsere Reihe über die weiblichen Kandidaten für die Gemeinderatswahlen 2013. Erschienen sind insgesamt 11 Texte.

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