Die Organisatoren bezeichnen es als den wichtigsten Markt für Occasion-Velos in der Region. Es habe sich inzwischen herumgesprochen, dass an der Grenchner Velobörse ein breites Angebot von Occasion-Velos zu finden ist. Und umgekehrt werde auch rege von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, nicht mehr gebrauchte Fahrräder verkaufen zu lassen.

«Bahnhofvelos» sind gefragt

Der VCS und die IG Velo verfolgen das Ziel, den Veloverkehr als umweltschonende und gesunde Art des Personenverkehrs zu fördern. Der heute unter dem Begriff «Langsamverkehr» geführte Veloverkehr ist auf kurzen bis mittleren Distanzen in der Agglomeration meist das schnellste Verkehrsmittel – mit Sicherheit aber das effizienteste und das günstigste. Und natürlich ist das Velo auch ein ideales Freizeitgerät um sich an der frischen Luft zu bewegen. Die Region Grenchen verfügt dazu über eine grosse Zahl geeigneter Velorouten. Kommt hinzu, dass sich die Uhrenstadt mit der Eröffnung des Velodrome, der Tour de Romandie und neuen Bikestrecken allmählich ganz eindeutig zur Velostadt mausert.

Die Velobörse hilft zudem mit, unnötige Abfälle zu vermeiden, indem nicht mehr gebrauchte, aber noch funktionsfähige Zweiräder vor dem Schrotthaufen gerettet und wieder in Umlauf gesetzt werden. Die Eigentümerinnen und Eigentümer werden ein nicht mehr gebrauchtes Velo los und erhalten eine Entschädigung. Die Käufer wiederum können sehr günstige Occasion-Fahrräder erwerben. Gerade Pendler, die ihre Velos an ungesicherten Abstellplätzen – zum Beispiel bei den Grenchner Bahnhöfen – parkieren müssen, sind mit solchen Occasionen gut bedient.

An der Velobörse 2013 werden am 20. April von 8.15 bis 11 Uhr alte Velos, Veloanhänger, Kindervelos, Dreiräder, Trottinetts und so weiter am VCS-Stand auf dem Marktplatz entgegengenommen. Von 9.15 bis 13 Uhr organisiert der VCS zusammen mit der IG Velo Grenchen den Verkauf. Die Preise werden von den Eigentümerinnen oder Eigentümern festgelegt. Der VCS erhält 10 bis 20 Prozent als Unkostenbeitrag. (rrg)