mia-Krise

Am Montag lädt die Stadt zum runden Tisch zur mia-Zukunft

Auf Einladung der Stadt wird am kommenden Montag ein «runder Tisch» zur Zukunft der Mittelländer Ausstellung mia durchgeführt. Es geht darum, zuerst einmal eine «Auslegeordnung» zu erstellen und sich gegenseitig direkt zu informieren.

Dies bestätigt der neue Stadtpräsident François Scheidegger auf Anfrage. Nebst verschiedenen Vertretern der Stadt und Scheidegger selber nehmen auch Velodrome-Verwaltungsratspräsident Beat Zbinden, Gewerbeverbandspräsident Heinz Westreicher sowie Erwin Fischer, Präsident Industrieverband Grenchen und Umgebung, daran teil.

Auslegeordnung machen

Es gehe darum, zuerst einmal eine «Auslegeordnung» zu erstellen und sich gegenseitig direkt zu informieren. «Viele Informationen flossen bisher nur indirekt, via Medien», sagt Scheidegger. Auch werde man weiterhin versuchen, den Kontakt mit der bisherigen Messeveranstalterin Caroline Möri aufrechtzuerhalten. Möri hatte bekannt gegeben, dass sie 2014 keine mia durchführen will, weil ihr die Stadt keine Fussballplätze mehr zur Verfügung stellt. Ins Velodrome wie dieses Jahr will sie nicht.

«Ich bin zuversichtlich, dass wir etwas zustande bringen, ob das nun mia heisst oder anders», meint
Scheidegger weiter. Es gebe durchaus auch Interessenten, die unter Umständen bereit wären, als Messerveranstalter aufzutreten. Ziel des runden Tisches sei es auch, festzulegen, wer überhaupt welche Entscheidungen treffen könne und wer Ansprechpartner für was sei.

«Rasch handeln»

Für Gewerbeverbandspräsident Heinz Westreicher, der die Teilnahme am runden Tisch bestätigt, ist klar, dass nicht der Gewerbeverband als Messeorganisator auftreten könne. «Was wir aber können, ist unsere Mitglieder zu einer Teilnahme an einer Messe in Grenchen ermuntern.» Wenn man eine Veranstaltung im kommenden Mai wolle, müsse man jetzt rasch handeln.

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