Bettlach
Alle Rekorde gebrochen – Der 26. Silvesterlauf war ein voller Erfolg

Trotz dicken Nebelschwaden und bissiger Kälte schlug der Bettlacher Silvesterlauf bei seiner 26. Ausgabe alle bisherigen Rekorde. Rund 40 Laufbegeisterte haben sich am Samstagmittag beim Schützenhaus versammelt, um beim Traditionslauf anzutreten.

Patric Schild
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26. Bettlacher Silvesterlauf
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Grosser Andrang beim "Gemselitee" bei Roland Thalmann
Gruppenbild der Läufer vor dem Start
Hart umkämpfter 3. Platz kurz vor dem Ziel

26. Bettlacher Silvesterlauf

Patrick Schild

Die Route führte auch dieses Jahr wieder hinauf auf den «Bettlebärg» und über die Wasserscheide bis hin zum Restaurant Oberes Brüggli. Bereits eine Stunde zuvor waren zudem 28 Wanderer aufgebrochen, um die fünf Kilometer lange Strecke in Angriff zu nehmen. «So viele Teilnehmer hatten wir noch nie», sagt Organisator Christian König. Besonders die grosse Anzahl Jungläufer bereitet König sichtlich Freude.

Zwar herrscht im Flachland garstiges Wetter, doch oben am Zielort präsentiert sich die Sonne in all ihrer Pracht und sorgt für frühlingshafte Temperaturen. Viele Sonnenhungrige haben sich beim Restaurant eingefunden und warten auf die Ankunft der Läufer. Lange müssen sie sich allerdings nicht gedulden. Denn bereits eine knappe halbe Stunde nach dem Start biegt die erste Person in die Zielgerade ein.

Dass es sich dabei um Beni Eicher handelt, erstaunt indes kaum. Denn der Seriensieger läuft auch heuer der Konkurrenz wieder davon. Mehrere Minuten verstreichen bis mit Christoph Bänninger und Christoph Sommer die Zweit- und Drittplatzierten den Zielort erreichen. Eicher schaut zufrieden auf seine Uhr.

«31 Minuten und 42 Sekunden, das ist fast eine Minute schneller als beim letzten Mal», verkündet er. Der Rekordhalter hat somit die Bestzeit unterboten, welche er im vorigen Jahr gerade erst aufgestellt hatte.

«Sieg bleibt in der Familie»

Kurze Zeit später ist auch die erste Frau am Horizont auszumachen. Es ist Anja Eicher, die Ehefrau des Seriensiegers. «So bleibt der Sieg zumindest in der Familie», witzelt König. Den zweiten Platz unter den Damen teilen sich Irene Gfeller und Madeleine Furrer, da die beiden gleichzeitig ins Ziel eingelaufen sind.

Während Läufer und Wanderer allmählich im Oberen Brüggli eintrudeln, haben Heinz Lorenz und Roland Thalmann alle Hände voll zu tun. Die beiden Herren bereiten den legendären «Gemselitee» am offenen Feuer zu, damit die Ankömmlinge nach den Strapazen des Aufstiegs eine Erfrischung zu sich nehmen können. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl leeren sich die Teekessel im Eiltempo.

«Letztes Jahr haben wir etwas mehr als drei Kesselladungen benötigt», erklärt Thalmann, während er gerade den fünften Kessel zubereitet. Ein weiterer wird noch folgen, sodass am Ende des Tages fast 60 Liter «Gemselitee» die Kehlen hinuntergeflossen sein werden.