FDP Grenchen
Alexander Kohli wird ehrenvoll verabschiedet

Die FDP Grenchen hat an ihrer Generalversammlung den früheren Parteipräsidenten Alexander Kohli geehrt. Zudem wurde der Mitgliederbeitrag erhöht.

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Alexander Kohli wurde geehrt. (Archiv)

Alexander Kohli wurde geehrt. (Archiv)

Oliver Menge

An der Generalversammlung der FDP Grenchen vom Montag im Parktheater konnte Daniel Graf auf sein erstes Jahr als Parteipräsident der Grenchner FDP zurückblicken. Graf bezeichnete sich in diesem Zusammenhang als «Erstlehrjahr-Stift» und bedankte sich für die Unterstützung, welche ihm in diesem ersten Amtsjahr zuteilgeworden sei.

So habe er insbesondere von seinem Vorgänger Alexander Kohli ein gut organisiertes Büro übernehmen können. Und Fraktionschef Hubert Bläsi habe ihn an den Fraktionssitzungen gut mit der Grenchner Tagespolitik vertraut gemacht.

Zu bereinigen gebe es allerdings noch die Mitgliederliste. Da die FDP neuerdings eine Mitgliederpartei geworden sei, gebe es noch «Abgrenzungsprobleme». Auch wird damit ein höherer Obulus an die kantonale Parteizentrale in Solothurn fällig.

Graf beantragte deshalb, dass der Mitgliederbeitrag von 50 auf 70 Franken pro Jahr erhöht wird (für Ehepaare von 70 auf 90 Franken). Der Antrag wurde von der Parteiversammlung einstimmig angenommen.

Im Parteivorstand haben Alexander Kohli, Reto Mosimann und Kassierin Maria Lo Giudice demissioniert.

Als neuer Kassier wurde Mattia Roth gewählt und Patric Schild heisst der neue Aktuar der Grenchner FDP.

Kohli, der aufgrund seiner neuen Tätigkeit als Berufsmilitär von etlichen kantonalen und lokalen Chargen zurücktrat, wurde von Daniel Graf für seine langjährige Tätigkeit für die Partei geehrt. Kohli ist neu Brigadier und kommandiert von Aarau aus die Infanteriebrigade 5. Er ist damit der bis anhin höchste Militärangehörige in der Geschichte Grenchens.

Wo sind die Frauen?

Am 22. März findet im Rahmen der Anlassreihe «Wir für Sie» ein öffentlicher Besuch bei der Organisation «Tischlein deck Dich» statt, welche Nahrungsmittel an Bedürftige verteilt. Da das Wahljahr 2017 bereits wieder vor der Tür steht, zeichnet sich ein Effort hinsichtlich der Kandidatensuche ab.

Eine Versammlungsteilnehmerin verlieh zudem ihrer Enttäuschung Ausdruck, dass zurzeit keine Frau mehr im Parteivorstand vertreten ist. Graf räumte ein, dass es nicht einfach ist, Frauen für Parteiämter oder Listenplätze zu finden. Man werde aber in den entsprechenden den Bemühungen nicht nachlassen. (at.)