Die Vertreter der Gemeinden Bettlach und Lengnau und der Stadt Grenchen haben laut einer Medienmitteilung den Aggloverein Grenchen (AVG) gegründet, dies mit dem Ziel, ein Agglomerationsprogramm der 4. Generation beim Bund einzureichen.

Die Gemeinderäte von Bettlach, Grenchen und Lengnau hatten im Oktober 2018 an einer gemeinsamen Sitzung im Parktheater Grenchen beschlossen, ein Agglomerationsprogramm zu starten. Die anschliessend erarbeiteten Statuten wurden in den jeweiligen Gemeinderatssitzungen vom Januar 2019 genehmigt. So konnte man letzten Samstag im Restaurant Hirschen in Lengnau schliesslich den Aggloverein Grenchen gründen. Der Verein dient als Trägerorganisation des zu erarbeitenden Agglomerationsprogramms.

Die Gründungsversammlung wurde von Grenchens Stadtpräsident François Scheidegger geleitet. Neben den beiden Gemeindepräsidenten von Bettlach (Barbara Leibundgut) und Lengnau (Max Wolf), waren auch die gemäss Statuten vorgesehenen Gemeinderäte der einzelnen Gemeinden und eine Vertreterin des Amts für Raumplanung (ARP) des Kantons Solothurn bei der Gründung anwesend.

Mit dem Agglomerationsprogramm sollen die Verkehrs- und Siedlungsentwicklung wirkungsvoll aufeinander abgestimmt werden. Diesbezügliche vom Aggloverein Grenchen beim Bund eingereichte Massnahmen werden von diesem geprüft und bei einem positiven Entscheid mit 30% bis 40% Bundesbeiträgen finanziell unterstützt.

Der Aggloverein Grenchen hat nun bis im Dezember 2020 Zeit, sein Agglomerationsprogramm mit seinem Massnahmenpaket beim Bund einzureichen. Unterstützt wird er dabei vom Amt für Raumplanung des Kantons Solothurn und von einem externen Spezialisten. Der Terminplan ist äusserst kritisch, da die Massnahmen bis Stufe Bauprojekt ausgereift sein müssen und die Finanzierung sichergestellt sein muss. (rrg)