Abstimmung
Wenige Stimmen sorgen in Selzach für ein Nein zum Filmgesetz

Zweimal Ja, einmal Nein: So hat Selzach bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Selzach: 50.1 Prozent Nein zum Filmgesetz

Die Ergebnisse in Selzach: 50.1 Prozent Nein zum Filmgesetz

(chm)

Eine einzige Stimme hat in Selzach den Ausschlag gegeben beim Filmgesetz. 388 Personen sagten Ja, 389 stimmten Nein. Somit lehnte die Gemeinde die Vorlage ab. Das Resultat war schweizweit eines der knappsten beim Filmgesetz. Der Stimmenunterschied war der zweitgeringste bei der Vorlage unter allen Gemeinden im Land. Im Kanton Solothurn lautete das Resultat zum Filmgesetz 53.7 Prozent Ja. Die Schweiz stimmte 58.4 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 61 Prozent Ja zum Filmgesetz, in den ländlichen gab es 53 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 55 Prozent Ja. Nach der Definition des Bundesamts für Statistik zählt Selzach zu diesem intermediären Raum und stimmte somit anders ab als die Mehrheit in diesem Raum.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim Filmgesetz gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche 17 Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 54 Prozent Ja zum Filmgesetz, in der Romandie hiess es 71 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 58 Prozent Ja. Die Gemeinde Selzach stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

Mehrheit für Transplantationsgesetz

Mit einem Unterschied von nur gerade 28 Stimmen hat Selzach das Transplantationsgesetz befürwortet. 410 Personen sagten Ja, 382 stimmten Nein. Das entspricht 51.8 Prozent Ja. Mit einem ähnlichen Ja-Stimmenanteil von 52.1 Prozent hiess auch der Kanton Solothurn die Vorlage gut. Das nationale Ergebnis war 60.2 Prozent Ja.

Über die Organtransplantation war zuletzt am 7. Februar 1999 abgestimmt worden, als das Stimmvolk über einen Verfassungsartikel zur Transplantationsmedizin entscheiden konnte. Selzach hiess den Artikel damals gut wie fast alle Gemeinden. Das Resultat in Selzach lautete 83.5 Prozent Ja. Schweizweit stimmten 87.8 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 62 Prozent Ja zum Transplantationsgesetz, in den ländlichen gab es 57 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 58 Prozent Ja. Nach der Definition des Bundesamts für Statistik zählt Selzach zu diesem intermediären Raum und stimmte somit gleich wie die Mehrheit in diesem Raum.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim Transplantationsgesetz gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche 24 Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 54 Prozent Ja zum Transplantationsgesetz, in der Romandie hiess es 79 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 66 Prozent Ja.

Frontex-Ausbau deutlich angenommen

Die sehr klare Mehrheit der Abstimmenden in Selzach hat zum Frontex-Ausbau Ja gestimmt. Mit einem Ja-Anteil von 74.3 Prozent befürwortet die Gemeinde die Vorlage. Auch der Kanton Solothurn hiess die Vorlage gut, allerdings mit einem geringeren Ja-Stimmenanteil von 72.2 Prozent. In der Schweiz lautete das Ergebnis 71.5 Prozent Ja.

Zum Schengen-Abkommen sagten die Stimmberechtigten von Selzach 2008 mit 53.2 Prozent Nein. Zur Übernahme der EU-Waffenrichtlinie im Rahmen von Schengen lautete das Resultat in der Gemeinde vor drei Jahren 55.6 Prozent Ja. Beide Vorlagen nahm das Schweizer Stimmvolk an.

Die Stimmbeteiligung in Selzach war eine der tiefsten im Kanton Solothurn. Die Beteiligung von 32.5 Prozent bedeutete die achttiefste Stimmbeteiligung. Bei 2'442 Stimmberechtigten sind 777 gültige Stimmzettel eingegangen. Im Kanton Solothurn gingen 38.4 Prozent der Stimmberechtigten an die Urne. Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 40.1 Prozent.

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Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden. Textvorlagen: Stefan Trachsel

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