Kunst

Eine Hommage an Solothurn – diese Ausstellung ist nicht nur einem Künstler gewidmet

Ausstellungsbesucher in der Freitagsgalerie Imhof. (Archivbild)

Ausstellungsbesucher in der Freitagsgalerie Imhof. (Archivbild)

Die derzeitige Ausstellung in der Freitagsgalerie Imhof ist nicht einem einzelnen Künstler gewidmet, sondern gleich deren zwölf. Die Werke von zwölf verschiedenen Künstlern können in der Freitagsgalerie Imhof betrachtet werden.

Das besondere an der Ausstellung: Jeder dieser Künstlerinnen und Künstler hat einen Bezug zu Solothurn – kommt aus dem Kanton Solothurn oder hat zumindest für einige Jahre in Solothurn gewohnt und gearbeitet. Ausgestellt sind Werke von H.P. Bayer, Jürg Robert Tanner, Stephanie Grob, Marianne Flück, Otto Lehmann, Roland Flück, Anje Hutter, Roland Adatte, Verena Baumann, Schang Hutter, Elisabeth Pott Bischofberger sowie Roman Candio.

Nicht alle dieser Künstlerinnen und Künstler waren zuvor schon einmal in der Galerie zu sehen gewesen, wie Galerist Rolf Imhof berichtet. Andere sind aber auch gute alte Bekannte. Wie etwa Otto Lehmann. «Seine allererste Ausstellung hatte er in meiner Galerie», sagt Imhof. 1979 sei dies gewesen, erinnert er sich. Mittlerweile ist Otto Lehmann eine bekannte Kunstgrösse und die Freitagsgalerie Imhof ein fester Bestandteil der Stadt Solothurn. Vor über 40 Jahren begann Rolf Imhof hier Kunst auszustellen.

Dieses Jahr war auch für ihn ein aussergewöhnliches. Wegen Corona konnte Imhof geplante Ausstellungen nicht durchführen. Jene über Peter von Wattenwyl, Yves Scherrer und auch die Ausstellungen über Jean Tinguely. Gemäss Fahrplan würde im August eigentlich eine Ausstellung mit Werken von Urs Stampfli laufen, doch auch diese kann wegen Corona nicht stattfinden. Darum hat Imhof kurzerhand entschieden, den Sommer verschiedenen Solothurner Künstlerinnen und Künstlern zu widmen.

Diese Sommerausstellung kann noch bis am 22. August besichtigt werden. Jetzt während der Ferien öffnet die Ausstellung nach telefonischer Voranmeldung (032 622 64 34), danach hat sie jeweils am Freitag zwischen 16 und 20 Uhr geöffnet. Übrigens: Rolf Imhof erklärt keine der Kunstwerke. «Bilder erklären geht nicht», sagt er. «Ein Bild muss jeder für sich selber anschauen. Jeder sieht etwas anderes darin. Und manchmal halt nichts.» (fvo)

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