Solothurn

Der Winter hat Löcher in die Strassen gefressen

Hohe Temperaturschwankungen lassen Asphalt brüchig werden. jr Hohe Temperaturschwankungen lassen Asphalt brüchig werden. jr

Hohe Temperaturschwankungen lassen Asphalt brüchig werden. jr Hohe Temperaturschwankungen lassen Asphalt brüchig werden. jr

Kaum ist der viele Schnee von den Strassen verschwunden, kommen die Löcher im Asphalt zum Vorschein. Beim Strasseninspektorat rechnet man mit Kosten von rund einer Million und dies bevor der Winter überhaupt vorbei ist.

«Dass wir gewisse Strassen sanieren müssen, ist für uns nichts Neues», sagt Rudolf Schluep, Leiter des Strasseninspektorats im Kanton Solothurn. «Sie mussten so oder so geflickt werden, der Winter hat die Beschädigung nur beschleunigt.»

Bereits letztes Jahr führte das Strasseninspektorat eine Zustandserhebung durch. Dabei wurde ein Plan erstellt, wann welche Strassen saniert werden müssen. Was man nicht vorhersehen konnte, war das Wetter. Denn bei Temperaturschwankungen kann Wasser in die Spalten von alten Strassenbelägen fliessen und später gefrieren.

Dabei dehnt es sich aus und die Risse werden vergrössert. Auf diese Weise entstanden zahlreiche Löcher in den Strassen. Unfälle wegen dieser Löcher sind Schluep jedoch keine bekannt. Gefährliche Löcher werden signalisiert. Ein Beispiel ist die Strasse von Aarau Richtung Schönenwerd. Damit sich die Autofahrer nicht allzu lange ärgern müssen, wird diese Strecke in den nächsten Tagen repariert. Auch andere Sanierungen sind bereits geplant.

Die Kosten werden sich laut Rudolf Schluep ihm Rahmen des letzten Jahres bewegen: rund eine Million Franken. Ob es dabei bleiben wird, kann er nicht versprechen. «Der Winter ist noch nicht vorbei und das Wetter kann man nicht steuern. Die Kosten können noch steigen.» Klar sei, sagt Schluep, dass das Strasseninspektorat alles andere als überrumpelt wurde. Der Zustand der Strassen im Kanton wurde bereits kontrolliert und die nötigen Verfahren zur Sanierung wurden eingeleitet.

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