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VIA ALPINA - Juni/Juli/August/September 2021

Von Vaduz bis Montreux quer durch die Schweiz, zu Fuss und auf dem E-Bike.

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Die geltenden Covid-19 Bestimmungen des BAG werden berücksichtigt. Zum Schutzkonzept auf www.switzerlandtrekking.com

VIA ALPINA – der bekannteste Weitwanderweg der Schweiz.

Die Wanderroute Nr. 1 führt von der Startlinie in Vaduz in 15 Etappen über 400 km und 14 Alpenpässen bis an den Genfersee nach Montreux! Der Weg verbindet mondäne Ferienorte mit ursprünglichen Bergtälern, bietet atemberaubende Ausblicke in die eindrückliche Bergwelt und erzählt Tag für Tag spannende Geschichten von da und dort, links und rechts neben dem Wegrand. Die Via Alpina, das ist die Schweiz erleben, hautnah!

DER START: VADUZ – ALTDORF (4 TAGE)
Auf dem E-Bike von Vaduz nach Sargans. Durchs Weisstannental ins Glarnerland nach Elm. Mit Aussicht aufs Martinsloch ins einsame Durnachtal und den Zigerschlitz. Am 4. Tag im Postauto auf den Klausenpass und auf dem Schächentaler Höhenweg nach Altdorf.

DAS HERZ: ALTDORF – KANDERSTEG (6 TAGE)
Von Altdorf ins Klosterdorf Engelberg. Mit herrlicher Aussicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau nach Meiringen. Mit dem E-Bike über die Grosse und Kleine Scheidegg ins Lauterbrunnental. Von der Sonnenterrasse Mürren zur Griesalp und als Höhepunkt über die Sefinefurgge nach Kandersteg.

DAS FINALE: FRUTIGEN – MONTREUX (5 TAGE)
Zum Auftakt mit dem E-Bike ins malerischen Bergdorf Lenk und ins mondäne Gstaad. Weiter über die Sprachgrenze ins Käsedorf L'Etivaz. Dann hoch zum Rochers de Naye und zum Abschluss über die Ziellinie in Montreux. Herzliche Gratulation zur Via Alpina!

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Reiseprogramm

Teil I – Der Start

Du startest auf dem E-Bike in Vaduz und schnürst erst nach Sargans die Wanderschuhe fester. Durchs lange Weisstannental wanderst du vom Kanton St. Gallen ins Glarnerland nach Elm zur UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona und mit Aussicht auf das Martinsloch hinüber ins einsame Durnachtal. Von Linthal bequem im Postauto zur grössten Alp der Schweiz, dem Urnerboden. Dem herrlich aussichtsreichen Schächentaler Höhenweg entlang wanderst du zum Urner Kantonshauptort Altdorf und dem Nationalhelden Willhelm Tell.

1. Tag:
Bei der Startlinie im Hauptort Vaduz, unterhalb des Schlosses des Fürsten, tritts du sanft in die Pedale und ab geht’s. Das E-Bike surrt los und in der Gruppe radelst du aus dem hübschen Städtchen hinaus zur grossen Holzbrücke über den Rhein. Strassen, Wald- und Feldwege wechseln sich ab. Alle Wege sind Bike-tauglich und mit genügend Platz für Fussgänger und Biker. Vorbei am Stolleneingang der Eisenerzmine Gonten erreichst du Sargans, auch da wartet ein Schloss, und das Bike deponierst du hier. (E-Bikezeit: 2 h, Distanz: 16 km, Auf-/Abfahrt: 350/330 Hm).Mit dem Bus fährst du anschliessend hoch Richtung Weisstannental bis unterhalb von Vermol. Von dort wanderst du im Schatten der Weisstannen und über Wiesen auf der linken Talseite das längste St. Galler-Tal hoch bis in den hübschen Weiler Weisstannen. (Gehzeit: 2.30 h, Distanz: 7,8 km, Auf-/Abstieg: 360/280 Hm).

2. Tag:
Heute überquerst du den ersten Pass. Doch zuerst fährst du mit dem Bus hoch in den Talkessel des hinteren Weisstannentals zur Besenbeiz Walabitz, wo die Aussicht auf den Isengrindfall, den mit 230 m dritthöchsten Wasserfall der Schweiz, dich staunen lässt. Durch das Foowäldli geht’s los und anschliessend durch ein wildes Bergsturzgebiet bergan, erst dem Gebirgsbach Seez, dann dem Heidelbach entlang, zum Foopass. Hier überquerst du die Kantonsgrenze und wechselst von St. Gallen nach Glarus. Auf dem Übergang öffnet sich der Blick hinein ins Glarnerland bis hin zum Tödi. Vorbei an der Raminer Alp und der Käserei wanderst du hinunter ins Tal und hinaus nach Elm mit der Aussicht aufs Martinsloch. (Gehzeit: 6 h, Distanz: 15,3 km, Auf-/Abstieg: 950/1350 Hm).

3. Tag:
Der Weg nach Linthal zieht sich, wer will kann ihn mit Postauto bis zur Skihütte Obererbs etwas abkürzen. Von der Skihütte hast du einen grossartigen Ausblick auf die «magische geologische Linie» der Glarner Hauptüberschneidung und die UNESCO Tektonikarena Sardona. Über Wiesen schlängelt sich der Weg hoch auf den Erbser Stock und gibt den Blick frei auf den mächtigen Talkessel unterhalb des Chärpfs und auf den verlandeten Wichelsee. Über die farbige Hochmoorlandschaft geht’s hinüber auf den Schiefer des Richtelipass. Über Alpweiden und einen aussichtreichen Grat wanderst du hinunter ins einsame Durnachtal und weiter ins tiefste Tal der Schweiz – den Zigerschlitz – nach Linthal an der Linth. (Gehzeit: 6 h, Distanz: 14,8 km, Auf-/Abstieg: 750/1800 Hm).

4. Tag:
Von Linthal fährt dich das Postauto bequem zum Klausenpass. Der Blick schweift zurück über die Ebene des Urnerbodens und das Panorama der Glarner und Urner Berggipfel. Clariden, Schärhorn und Gross Windgällen grüssen vor dir hoch über dem Schächental. Du folgst dem Schächentaler Höhenweg über mehrere Alpen, geniesst einen Kaffee im Bergbeizli und die Aussicht über das weite, eindrückliche Tal. Bei der Bergstation Ruogig steigst du in die kleine Kabine und gondelst die 1000 Höhenmeter hinunter nach Bürglen, von wo dich das Postauto zum letzten Via Alpina-Stempel und zum berühmtesten Urner in Altdorf bringt. Nein, nicht der Föhn, sondern Willhelm Tell. (Gehzeit: 5 h, Distanz: 17 km, Auf-/Abstieg: 600/860 Hm).

Detailprogramm Teil I

Detailprogramm Via-Alpina-1.pdf

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Teil II – Das Herzstück

Das Herzstück der Via Alpina verbindet Altdorf mit Kandersteg. In sechs Tagen führt der Weg zum Klosterdorf Engelberg, vorbei am Kraftort Engstlenalp und mit herrlicher Aussicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau nach Meiringen. Mit dem E-Bike von den Reichenbachfällen zur imposanten Rosenlaui Gletscherschlucht, über die Grosse Scheidegg nach Grindelwald und im Banne der Eiger Nordwand ins Lauterbrunnental. Ein Höhepunkt wartet zum Schluss über die Sefinefurgge in den Belle-Epoque-Ferienort Kandersteg. Hier endet der zweite Teil der Via Alpina quer durch die Schweiz.

1. Tag:
Nach einem kurzen Transfer von Altdorf nach Attinghausen schwebst du über die erste Höhenstufe gemütlich in der Kabine der Seilbahn zur Bergstation Brüsti. Über einen aussichtsreichen Grat wanderst du zum historischen Surenenpass. Imposant die Felsbastionen am Brunnistock und der Talkessel der Blackenalp. Ein abwechslungsreicher Talweg führt ins Klosterdorf Engelberg. (Gehzeit: 5.30 h, Distanz: 14 km, Auf- /Abstieg: 1175/750 Hm)

2. Tag:
Mit Gondel und Sessellift werden die ersten Höhenmeter über die beiden Steilstufen zum spektakulär gelegenen Trübsee am Fuss des Titlis und zum Jochpass im Nu bewältigt. Von hier führt der zur Engstlenalp. Ein idyllischer Kraftort mit See, Nostalgiehotel und Tausenden von Alpenrosen. Durch eine bunte Alpenflora geht es weiter zur Tannalp mit Käserei, Gasthaus und See. Dann folgt der Panoramatrail über den Gratweg zum Balmeregghorn mit herrlicher Aussicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau. Von Planplatten schwebst du gemütlich ins Tal nach Meiringen (Gehzeit: 5 h, Distanz: 15 km, Auf- /Abstieg: 800/770 Hm)

3. Tag:
Getrost darfst du die Schuhe heute locker schnüren, denn vor dem Hotel wartet das E-Bike. Eine kurze Fahrt führt zu den tosenden Reichenbachfällen. Unter Engel- und Wetterhörner geht es vorbei am Belle-Epoque-Hotel Rosenlaui und der Gletscherschlucht. Dann folgen die letzten engen Kehren hoch zur Grossen Scheidegg und eine Schussfahrt nach Grindelwald inmitten der Jungfrauregion. (E-Bikezeit: 4-5 h, Distanz: 32 km, Auf-/Abfahrt: 1650/1075 Hm)

4. Tag:
Gestärkt von einem feinen Frühstück und mit neuer Batterieladung steigt die Fahrstrasse erst sanft an über gewellte Matten und wird erst zum Schluss etwas steiler, kurz vor der Kleinen Scheidegg. Nah und gewaltig ist die Fels- und Eiskulisse der Eigernordwand. Nun folgt ein sonniger Höhenweg nach Wengen mit Blick auf die königliche Jungfrau, dann tauchst du ab ins Lauterbrunnental mit seinen senkrechten Wänden und spektakulären Wasserfällen. Der Fahrweg ist für einen Moment etwas steiler, aber dennoch gut zu meistern. (EBikezeit: 3-4 h, Distanz: 20 km, Auf-/Abfahrt: 1150/1300 Hm)

5. Tag:
Die Sonnenterasse von Mürren liegt direkt vis-à-vis von Eiger, Mönch und Jungfrau. Über Alpweiden, Aussichtsterrassen wie dem Bryndli und währschaften Hütten wie der Rotstockhütte geht es weiter zur Sefinenfurgge, dem eindrücklichen Übergang ins Kiental. (Gehzeit: 6.30 h, Distanz: 16 km, Auf-/Abstieg: 1125/1350 Hm)

6. Tag:
Königsetappe über das 2778 m hohe Hohtürli! Lohnend ist der Abstecher zur Blümlisalphütte und dem ewigen Gletschereis. Über Moränen geht es bergab zum tiefblauen, spektakulären Oeschinensee, einem der schönsten Bergseen der Alpen, umgeben von steilen Felswänden. Gemütlich führt die Bahn nach Kandersteg in den Belle- Epoque-Ferienort. Verabschiedung und Heimreise. (Gehzeit: 6.45 h, Distanz: 13.5 km, Auf-/Abstieg: 1475/1200 Hm)

Detailprogramm Teil II

Detailprogramm Via-Alpina-2.pdf

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Teil III – Das Finale

Das Finale der Via Alpina führt von Frutigen/Adelboden nach Montreux. Unbeschreibliche Landschaften säumen den Weg. Umgeben von einer atemberaubenden Bergkulisse wanderst und e-bikest du in fünf Tagen vom Ferienort Adelboden vorbei am malerischen Bergdorf Lenk und weiter ins mondäne Gstaad. Über die Sprachgrenze gelangst du ins Käsedorf L'Etivaz und bezwingst im Etappenfinale den Rochers de Naye hoch über dem Genfersee, bevor du Montreux erreichst und die Ziellinie der Via Alpina überschreitest. Herzliche Gratulation zur Via Alpina!

1. Tag:
Einen leichten Tritt in die Pedale und schon zieht das E-Bike los. Der Weg folgt der Alpin Bike Route Nr. 1 auf der Südseite des Entschligetals nach Adelboden zum Vogellisi. Imposant ist der Blick auf den Bunderspitz und Gross Loner. Sanfte führt der Weg weiter durch märchenhafte Wälder und eindrückliche Moorlandschaften bis hoch zum Hahnenmoospass. Stärken kannst du dich nach dem Aufstieg im gleichnamigen Restaurant. Von hier aus lassen sich bei gutem Wind zahlreiche Modellflug-Liebhaber bei ihren Kunstflügen beobachten. Fast wie im Flug vergeht die genussreiche Abfahrt über Alpwege in die Lenk im Hinteren Simmental. Das malerische Bergdorf ist umsäumt von der perfekten Kulisse des Wildstubelmassivs und spektakulären Wasserfällen. (E-Bikezeit: 4-5 h, Distanz: 33 km, Auf-/Abfahrt: 1500/1220 Hm)

2. Tag:
Nach einem reichhaltigen Frühstück und mit einer neuen Akkuladung startet der heutige Tag entweder etwas gemächlicher Richtung St. Stephan und auf Alpstrassen durch eine herrliche Moorlandschaft über den Rüwlispass ins Turbachtal oder etwas engagierter mit einer ca. 20 Min. Schiebepassage dem Wallbach folgend über den Trütlisbergpass ins Louwenental. So oder so, der Horizont ist weit und grenzenlos und alle Wege führen zum Ziel der Etappe ist das mondäne Gstaad mit einem unübersehbaren Hauch von Glamour und Luxus. (Gehzeit: ca. 4 h, Distanz: ca. 25 km, Auf-/Abfahrt: 1000/1000 Hm)

3. Tag
Mit der Gummfluh, dem Wahrzeichen des Saanenlandes im Rücken, wanderst du auf immer schmaleren Wegen hoch zum Col de Jable. Nicht nur verläuft hier oben die deutsch-französische Sprachgrenze, der Fernblick von Les Diablerets bis zum Rochers de Naye erfreut jedes Wandererherz. Dem Talverlauf folgend, lässt du beim Abstieg nach L'Etivaz die saftigen Wiesen hinter dir und versinkst im schattigen Wald. In L'Etivaz kommen Käseliebhaber auf ihre Kosten: Hier wird der gleichnamige Käse von ausgewählten Käsereien nach traditionellem Rezept und in Handarbeit hergestellt. (Gehzeit: 7 h, Distanz: 17 km, Auf-/Abstieg: 1270/1180 Hm)

4. Tag:
Nach einer kurzen Fahrt mit dem Postauto Richtung Col des Mosses führt der Weg anfangs durch die idyllische Moorlandschaft von La Lécherette und entlang des tiefblauen Wassers vom Lac de Hongrin. Dessen imposante Staumauer erhebt sich auf der gegenüberliegenden Talseite und erfüllt einen mit Staunen. Das Ziel der heutigen Etappe, der Rochers de Naye, lässt sich bereits in der Ferne erblicken. Die Wanderung wird nicht nur mit jedem Schritt schweisstreibender, sondern auch eindrücklicher. Umgeben von einer spektakulären Kulisse, die sich über den ganzen Horizont erstreckt, bringst du auch die letzten Höhenmeter hinter dich. Lohnen tut es sich auf jeden Fall. Der Blick vom Gipfel über den Genfersee ist atemberaubend und ein würdiger Via Alpina Abschluss. Nun führt dich die Zahnradbahn über die steile Rampe an die Riviera und die Musik-Stadt Montreux begrüsst dich mit einem Hauch von Mittelmeeratmosphäre. Geniesse den Abend am Ufer des Genfersees. (Gehzeit: 8.30 h, Distanz: 23 km, Auf- /Abstieg: 1780/1000 Hm)

5. Tag:
Nach einem gemütlichen Frühstück sind es wenige Schritte entlang der Uferpromende zur Ziellinie der Via Alpina, die du feierlich überschreitest. Ein Erinnerungsbild darf nicht fehlen und der Blick auf den Wegweiser bestätigt, dass es wahrhaftig 400 km sind quer durch die Schweiz, zurück nach Vaduz zum Startpunkt der Nummer 1 Wanderroute. Entdecke zum Abschluss des heutigen Tages das Château de Chillon, bevor die Tour zu Ende geht und du die Heimreise antrittst. (Gehzeit: 1,5 h, Distanz: 3,5 km, Auf-/Abstieg: 100/100 Hm)

Detailprogramm Teil III

Detailprogramm Via-Alpina-3.pdf

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Auf einen Blick

Reisetermine
Teil I - Start:
- 19. bis 22. Juni 2021
- 25. bis 28. Juli 2021
- 22. bis 25. August 2021
Teil II - Herz:
- 27. Juni bis 02. Juli 2021
- 01. bis 06. August 2021
- 30. August bis 04. September 2021
Teil III - Finale:
- 19. bis 23. Juli 2021
- 11. bis 15. August 2021

Reisepreise
Teil I - Start: CHF 999.-
Teil II - Herz: CHF 1899.-
Teil III - Finale: CHF 1569.-
nicht-Abonnenten bezahlen einen Aufpreis von CHF 100.-

Zusatzleistung
- Einzelzimmer-Zuschlag
- Halbpension (Nachtessen)
- täglicher Gepäcktransport von Hotel zu Hotel

Im Preis inbegriffen
- Führung durch Wanderleiter*in
- Hotel mit Übernachtung/Frühstück
- Miet-E-Bike
- Welcom-Apéro
- CO2- Kompensation
- 15% Rabatt bei www.mammut.com
- Via Alpina Stempelpass

Nicht inbegriffen
- Anreise
- Transporte (Taxi/Seilbahnen)
- Nachtessen
- wenn nicht anders vermerkt, Zwischenverpflegung und Getränke

Beratung und Buchung

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