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Viele Unfälle auf verschneiten Strassen - Gotthardroute gesperrt

Schneebedeckte Strassen führten am Freitagmorgen in der Schweiz zu zahlreichen Unfällen. (Symbolbild)

Schneebedeckte Strassen führten am Freitagmorgen in der Schweiz zu zahlreichen Unfällen. (Symbolbild)

Der Schneefall bis in tiefe Lagen hat am Freitagmorgen in der Schweiz zu zahlreichen Unfällen auf den Schweizer Strassen geführt. Die Kantonspolizei Bern zählte seit 5 Uhr in der Früh bei winterlichen Verhältnissen rund 40 Verkehrsunfälle.

Die Unfälle seien bisher glimpflich verlaufen. Es habe niemand ins Spital eingeliefert werden müssen, teile die Kantonspolizei Bern weiter mit. Auch in anderen Regionen der Schweiz kam es zu Unfällen. Laut Twitter-Meldung des TCS sorgte ein Unfall auf der A2 von Luzern Richtung Basel auf der Höhe Dagmersellen für Verkehrsbehinderungen.

Zudem führten Schneefälle an zahlreichen Orten zu Überlastungen im Strassenverkehr. Im Tessin musste darüber hinaus der Gotthard-Tunnel wegen Gegenständen auf der Fahrbahn in beiden Richtungen vorübergehend gesperrt werden. Der San Bernardino war für den Lastwagenverkehr gesperrt. Die LKW wurde in den Warteräumen angehalten.

Föhnsturm in den Alpen

In den Bergen sorgte ein Föhnsturm mit Windgeschwindigkeiten von teilweise über 130 Kilometer pro Stunde (km/h) für Probleme. Aufgrund der anhaltenden Sturmwinde bleiben die Strecken zwischen Wengen und der Kleinen Scheidegg, zwischen Grindelwald und der Kleinen Scheidegg sowie zwischen der Kleinen Scheidegg und dem Jungfraujoch den ganzen Freitag geschlossen, wie eine Sprecherin der Jungfraubahnen auf Anfrage erklärte.

Schneedecke über Bern und zahlreiche Unfälle

Schneedecke über Bern und zahlreiche Unfälle

In der Nacht auf Freitag hat es bis in tiefe Lagen geschneit. Die Stadt Bern ist unter einer leichten Schneedecke erwacht. Die Kantonspolizei Bern zählte seit 5 Uhr in der Früh bei winterlichen Verhältnissen rund 40 Verkehrsunfälle.

In einzelnen Regionen sorgen heftige Winde für einen Unterbruch bei weiteren Bergbahnen. Der Betrieb der Luftseilbahn Rotenfluebahn zwischen Rickenbach SZ (Rotenfluebahn) und Rotenflue (Mythenregion) ist eingestellt.

Am stärksten wehte der Wind bis am Freitagmittag in Les Diablerets VD und auf dem Moléson FR, wo jeweils Böen von 135 km/h gemessen wurden, wie einer Aufstellung auf der Webseite von SRF Meteo zu entnehmen war. Auf La Dôle waren es 130 km/h, auf dem Titlis 119 km/h, auf dem Säntis 118 km/h.

Frontalkollision in Unterstammheim (ZH)

Frontalkollision in Unterstammheim (ZH)

Am Freitagmorgen kam es in Unterstammheim (ZH) zu einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen. Eine Person blieb unverletzt während die andere Person zur Kontrolle zum Arzt gegangen ist. Die Unfallursache wird untersucht.

Auch in den Voralpen und im Flachland windete es teilweise kräftig. In Plaffeien FR und Vicques JU wurden Böen von 100 km/h registriert, über 90 km/h waren es in Bière VD, Altdorf UR, Elm GR und Courtelary BE.

Probleme auch auf der Schiene

Heftiger Schneefall führte auch im Schienenverkehr zu Problemen. So ist auf der Strecke Montreux Richtung Rochers-de-Naye der Bahnverkehr zwischen Haut-de-Caux und Rochers-de-Naye unterbrochen. Das gilt auch für die Bahnstrecke zwischen Tavannes und Le Noirmont im Jura, wie die SBB mitteilen. Zu Beeinträchtigungen kam es zwischen Deitingen und Luterbach-Attisholz auf der Strecke Olten - Solothurn wegen eines Polizeieinsatzes.

Im Lauf des Tages dürfte sich die Lage beruhigen. Die Temperatur werden laut Meteoschweiz im Tagesverlauf steigen und dem Schnee in den Niederungen vielerorts den Garaus machen.

Traktor kracht in Sattelschlepper - zwei Personen leicht verletzt

Traktor kracht in Sattelschlepper - zwei Personen leicht verletzt

Am Freitag wurden in Herdern (TG) bei der Kollision zwischen einem Sattelschlepper und einem Traktor mit Anhängern zwei Personen leicht verletzt. Laut bisherigen Ermittlungen geriet der 29-jährige Traktorfahrer vor einer Brücke auf die Gegenfahrbahn und krachte mit einem Lastwagen zusammen. Beide Fahrer wurden leicht verletzt.

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