Schweiz

Wie entwickeln sich die kantonalen und nationalen Zahlen? +++ Wie läuft die Lockerung ab?

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Die Zahl der täglichen Fälle bewegt sich seit Anfang Mai im zweistelligen Bereich. Ende März waren es täglich deutlich über 1000 neue Fälle gewesen. Angesichts des Rückgangs sind die Restriktionen deutlich gelockert worden. Die aktuellsten Zahlen zur Coronakrise finden Sie hier.

Hier finden Sie den Ticker mit allen News zu Corona aus der Schweiz.

Regionale Information finden Sie hier:

Die aktuellsten Zahlen

Die Anzahl der täglichen neuen positiven Tests

Der Stand in den Kantonen (Klicken Sie auf einen Kanton, um mehr Details zu erfahren)

So entwickeln sich die Fallzahlen, Hospitalisationen und Todesfälle schweizweit

Die Grafik zeigt die offiziellen Zahlen des Bundes. Diese können sich von denen der Kantone unterscheiden, da diese ihre eigenen Zahlen teilweise vor der Meldung an den Bund, teilweise aber auch danach veröffentlichen.

Details zu den Todesfällen in der Schweiz

Die Hälfte der Todesopfer in der Schweiz war 84 Jahre alt oder älter, wie aus einer Statistik des Bundesamts für Gesundheit hervorgeht. Rund zwei Drittel waren Männer, ein Drittel Frauen. Von den verstorbenen Personen für die das BAG über vollständige Daten verfügt, litten 97 Prozent an mindestens einer Vorerkrankung. Die drei am häufigsten genannten Vorerkrankungen waren Bluthochdruck (rund zwei Drittel der verstorbenen Personen), Herz-Kreislauferkrankungen (über die Hälfte) und Diabetes (ungefähr drei von zehn).

Anzahl Menschen in Spitälern und auf Intensivstationen pro Kanton

Von jenen Personen, die im Spital waren oder sind und für die das BAG über vollständige Daten verfügt, hatten fast neun von zehn mindestens eine relevante Vorerkrankung. Die drei am häufigsten genannten Vorerkrankungen waren Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes. Der Altersmedian der Hospitalisierten betrug 71 Jahre. Rund 60 Prozent der hospitalisierten Personen waren Männer.

Wie sich die Fallzahlen in der Schweiz im Vergleich zu anderen Ländern entwickeln

Die Grafik unten zeigt die täglichen neuen Fälle pro Land. Die fette Linie ist die Schweiz. Fahren Sie über die Linien, um zu erfahren welches Land welcher Linie entspricht. Das Fallen der Linie illustriert, dass es täglich weniger neue Fälle gibt. Die Stabilisierung trat in der Schweiz früher ein als in anderen Ländern. Die meisten Länder habe es mittlerweile geschafft, die Kurven deutlich abzuflachen.

Die internationale Situation

So hat sich das Virus weltweit verbreitet

Die Kreise stellen die Anzahl zum jeweiligen Zeitpunkt aktiven nachgewiesenen Covid-19-Fälle in einem Land oder einer Region dar.

Die Kreise stellen die Anzahl zum jeweiligen Zeitpunkt aktiven nachgewiesenen Covid-19-Fälle in einem Land oder einer Region dar.

Die Empfehlungen der Behörden

Das Bundesamt für Gesundheit fordert auf:

  • Abstand halten – zum Beispiel ältere Menschen durch genügend Abstand schützen, beim Anstehen Abstand halten, bei Sitzungen Abstand halten.
  • Gründlich Hände waschen
  • Hände schütteln vermeiden
  • In Papiertaschentuch oder Armbeuge husten und niesen
  • Bei Fieber und Husten zu Hause bleiben
  • Nur nach telefonischer Anmeldung in Arztpraxis oder Notfallstation
  • Empfehlung: Maske tragen, wenn Abstandhalten nicht möglich ist (bspw. im ÖV)
  • Falls möglich im Homeoffice arbeiten

Die Infoline des Bundes zum Corona-Virus +41 58 463 00 00

So läuft die Lockerung ab

Seit dem 27. April werden die Massnahmen zur Eindämmung der Coronaepidemie in der Schweiz schrittweise aufgehoben. Das hat der Bundesrat am 16. April, einen Monat nach Verkündigung der «ausserordentlichen Lage», beschlossen. Die schrittweise Lockerung soll einen raschen Wiederanstieg der Fälle verhindern. Läden und Einrichtungen müssen Schutzkonzepte vorlegen, damit sie öffnen dürfen. Unternehmen, Angestellte und Kunden müssen weiterhin die Hygiene- und Verhaltensregeln befolgen. Die Regierung plant die Öffnung folgendermassen:

Geöffnet sind oder erlaubt ist seit dem 27. April:

  • Bau- und Gartencenter, Gärtnereien, Blumenläden
  • Coiffeur- und Kosmetiksalons
  • Einrichtungen zur Selbstbedienung wie Autowaschanlagen, Solarien, Blumenfelder
  • Arzt- und Zahnarztpraxen
  • Physiotherapie, Massage
  • Alle Eingriffe in Spitäler, sofern keine kantonale Einschränkungen gelten

Geöffnet sind oder erlaubt ist seit dem 11. Mai:

  • Läden, Märkte und Reisebüros, wobei es Beschränkungen zur Anzahl Personen in einem Geschäft gibt
  • Restaurants (max. 4 Personen pro Tisch, 2 Meter Abstand zwischen Tischen)
  • Öffentlicher Verkehr nach normalem Fahrplan (Empfehlung zum Masken tragen)
  • Unterricht in Primar- und Sekundarschulen
  • Prüfungen in Ausbildungsstätten
  • Sporttrainings (in Gruppen von 5 Personen, ohne Körperkontakt)
  • Bibliotheken, Museen, Archive (ohne Lesesäle)

Wie es weiter geht

Ab dem 8. Juni sind weitere Lockerungen geplant, sofern es durch die vorherigen Etappen nicht zu einem Rückfall gekommen ist. Ab dann soll das Versammlungsverbot von Gruppen mit mehr als fünf Menschen aufgehoben werden.

Auch Theater und Kinos, Zoos und botanische Gärten, Schwimmbäder und Bergbahnen sowie weitere Ausbildungsstätten dürften dann wieder öffnen. Möglich wären auch wieder Spiele ohne Publikum in Sport-Profiligen. Veranstaltungen mit über 1000 Personen bleiben bis mindestens Ende August verboten.

Der Bundesrat kündigte einen Entscheid über diese Lockerungen für den 27. Mai an.

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