Bergrettung

Verletzter Bergsteiger im Nebel von 18 Alpinisten gerettet

Der Nebel am Fluebrig machte eine Helikopterrettung unmöglich: In sechs Stunden haben 18 Alpinisten einen verletzten Bergsteiger geborgen. (Archivbild)

Der Nebel am Fluebrig machte eine Helikopterrettung unmöglich: In sechs Stunden haben 18 Alpinisten einen verletzten Bergsteiger geborgen. (Archivbild)

Ein 51-jähriger Bergsteiger war am Sonntag mit zwei minderjährigen Söhnen im Schwyzer Fluebrigmassiv unterwegs, als er 15 Meter in die Tiefe stürzte. Wegen des Nebels konnte kein Helikopter fliegen, sodass 18 Alpinisten ausrückten. Die Bergung dauerte sechs Stunden.

Die speziell ausgebildeten Helfer der SAC-Rettungskolonne Einsiedeln transportierten den Mann mit einer Bahre ins Tal hinunter, wie die Kantonspolizei Schwyz mitteilte. Der Bergsteiger hatte sich mehrere schwere Brüche zugezogen und wurde in ein ausserkantonales Spital geflogen.

Der Mann war mit seinen beiden Söhnen auf den über 2000 Meter hohen Diethelm gestiegen. Beim Abstieg um den Mittag herum rutschte er wenig unterhalb des Gipfels aus. Nach dem Sturz über ein rund 15 Meter hohes Felsband schlitterte er weiter über einen Grashang hinunter.

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