Trinkwasserverschmutzung

Trinkwasser in drei Freiburger Gemeinden verschmutzt

In Tafers, Rechthalten und St. Ursen ist das Wasser ungeniessbar

In Tafers, Rechthalten und St. Ursen ist das Wasser ungeniessbar

In drei Gemeinden des Freiburger Sensebezirks ist das Trinkwasser mit Fäkalkeimen verschmutzt. Am stärksten kontaminiert ist das Wasser in der Gemeinde Tafers, aber auch in den Gemeinden Rechthalten und St. Ursen ist das Wasser zurzeit ungeniessbar.

Die Bewohner der drei Gemeinden sollen das Wasser abkochen, bevor sie es in Verbindung mit Lebensmitteln verwenden, heisst es in einer Mitteilung der Staatskanzlei Freiburg.

Die E.Coli Bakterien in den Verteilnetzen wurden bei einer Kontrolle am gestrigen Montag entdeckt. Bereits bei einer ersten Probeentnahme am 9. Juli stellte das Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (LSVW) eine verminderte Qualität des Trinkwassers fest, worauf die zweite Probe angeordnet wurde.

Es könne einige Tage dauern, bis die Qualität des Wassers wieder normal sei, heisst es weiter. Die heftigen Niederschläge der vergangenen Tage könnten zur Verschmutzung beigetragen haben. Sobald das Wasser aus Sicht des LSVW wieder einwandfrei ist, werden die Gemeindebehörden über das weitere Vorgehen informieren.

Auf der Internetseite des Kantons Freiburg www.fr.ch sind Vorsichtsmassnahmen für den Umgang mit kontaminiertem Trinkwasser veröffentlicht.

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