Der Schweizer Tierschutz STS lanciert ein Label für Händler, die keinen Tierpelz verkaufen. Bereits dabei sind unter anderem Coop, H&M, Chicoree und einige Labels wie Esprit, Zimtstern oder American Apparel.

Die grössten Pelzmengen kommen heute aus China. Das Problem: Den über Monate hinweg in Kleinkäfigen gehaltenen Tieren wird der Pelz meistens vom lebendigen Leib abgezogen. Zwar stehen Betäubungsgeräte zur Verfügung. Die werden allerdings kaum benutzt, weil beim Einsatz die Pelzqualität leiden könnte. Stattdessen werden die Tiere auf den Boden geklopft oder mit Stöcken traktiert.

Getötet werden dabei aber nur die wenigsten. Die meisten erwachen nach wenigen Minuten wieder aus ihrer Bewusstlosigkeit und bekommen bei lebendigem Leib mit, wie ihnen mit einem scharfen Messer vom Hinterbein weg das Fell über die Ohren gezogen wird. (mik)