Leutenegger zur Zeitung «Sonntag»: «Das ist eine anspruchsvolle und hochinteressante Aufgabe.» Er signalisiert zudem die Bereitschaft, sein Nationalratsmandat abzugeben. Die beiden Ämter seien nicht vereinbar. Leutenegger will Radio und Fernsehen publizistisch stärken und effizienter machen. Der neue CEO-Posten ist einer der wichtigsten Medienjobs in der Schweiz.

Die Mitteparteien CVP und FDP stehen dem bisherigen TV-Chefredaktor Ueli Haldimann kritisch gegenüber. Für Leutenegger finden sie lobende Worte. Christophe Darbellay: «Er kennt das Metier gut.» Fulvio Pelli: «Leutenegger wäre ohne Zweifel ein sehr guter Direktor.» Geplatzt ist der Wahltermin für den interimistischen TV-Direktor. Bereits am kommenden Donnerstag hätte Ueli Haldimann zum Nachfolger von Ingrid Deltenre gewählt werden sollen. Wie «Sonntag»-Recherchen ergeben haben, hat der Regionalrat die Wahl nun auf den 9. Juli verschoben.