Schweiz

Sport: Wer noch trainieren darf und für wen Ausnahmen gelten

In vielen Sporteinrichtungen muss mit Maske trainiert werden. ausgenommen sind sehr grosse Hallen. (Symbolbild)

In vielen Sporteinrichtungen muss mit Maske trainiert werden. ausgenommen sind sehr grosse Hallen. (Symbolbild)

Matthias Remund vom Bundesamt für Sport brachte am Freitag Klarheit in die Regeln für den Sport: Für Kinder und Leistungssportler gelten Ausnahmen.

(wap) Kinder dürfen weiterhin zusammen Fussball spielen: Der Direktor des Bundesamts für Sport (Baspo), Matthias Remund, deutschte am Freitag an einer Medienkonferenz aus, was die Massnahmen des Bundes für Hobbysportler bedeuten. Demnach gibt es keinerlei Einschränkungen für Kinder und Jugendliche bis zum 16. Lebensjahr, zumindest, solange diese privat unter sich spielen: Wettkämpfe und Spielnachmittage sind untersagt.

Wer älter ist als 16-Jahre, muss sich an die Gruppenobergrenze halten: Es dürfen maximal 15 Personen zusammen Sport treiben, wobei die Trainer mitgerechnet werden. Ganz auf ihren Sport verzichten müssen Kampfsportler oder Tänzer: Kontaktsport ist verboten. Hier sind jedoch Einzel- und Techniktrainings ohne Körperkontakt möglich.

Ausnahmen für Leistungssportler und Profis

Sport in Innenräumen bleibt grundsätzlich erlaubt, solange eine Maske getragen wird, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann. Wo pro Person mehr als 15 Quadratmeter zur Verfügung stehen, kann auf die Maske verzichtet werden. Auch beim Sport im Freien gilt die Maskenpflicht, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann.

Andere Regeln gelten für den professionellen Sport. In diesem Bereich bleiben Wettkämpfe erlaubt, und die Maskenpflicht fällt weg, maximal 50 Zuschauer sind gestattet. Auch Leistungssportler, die einem nationalen Kader angehören, dürfen ohne Einschränkungen weitertrainieren. Bei Mannschaftssportarten gilt dabei die Regel, dass die 15er-Regel dann überschritten werden darf, wenn die Sportler eine ständige Trainingsgemeinschaft bilden.

Die Massnahmen des Bundes könnten von den Kantonen weiter verschärft werden, sagte Remund. Dann gälten in jedem Fall die kantonalen Bestimmungen. Eine Aufweichung der Bundesvorschriften für die Kantone sei dagegen nicht zulässig.

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