Die Schlepper gingen den Behörden gegen 7 Uhr früh ins Netz, wie die Tessiner Kantonspolizei und das Grenzwachtkorps mitteilten. Bei den Verdächtigen handelt es sich um 27- bis 35-jährige Männer aus dem Nahen Osten, die in Belgien wohnen. Sie transportierten die 26 Flüchtlinge von Italien her in drei Autos, darunter ein Lieferwagen.

Nach der Festnahme wurde die kombinierte Anti-Schlepper-Gruppe aktiv, welche sich aus Angehörigen von Kantonspolizei, Grenzwacht und Bundespolizei zusammensetzt. Die Vorwürfe gegen die Verdächtigen lauten auf schweren Verstoss gegen das Ausländergesetz, genauer auf Beihilfe zur illegalen Einreise.

Erschwerend kommt hinzu, dass das Quartett mit Bereicherungsabsicht und bandenmässig gehandelt haben soll. Die Untersuchungen leitet der Tessiner Generalstaatsanwalt Arturo Garzoni.