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Restaurants, Kinos und Fitnessstudios: Graubünden macht zwei Wochen dicht

Die Tische bleiben in Graubünden die nächsten zwei Wochen unbelegt.

Die Tische bleiben in Graubünden die nächsten zwei Wochen unbelegt.

Was bereits im Vorfeld durchgesickert ist, ist nun offiziell: Der Kanton Graubünden verordnet einen zweiwöchigen Lockdown und schränkt das öffentliche Leben ein.

(rwa) Die Fallzahlen seien in Graubünden in den letzten Tagen leicht angestiegen, begründet die Bündner Regierung ihren Schritt. Ohne weitere Massnahmen bestehe die Gefahr, dass die Spitäler in der Wintersaison an ihre Grenzen stossen. Als Folge verschärft der Kanton die Coronaregeln.

Ab heute müssen sämtliche Restaurants schliessen, auch jene in Skigebieten. Das gleiche Schicksal ereilt auch Orte der Unterhaltung und Freizeit wie Kinos, Theater, Museen, Bibliotheken, Clubs, Wellnesszentren und Eissportanlagen. Der Kanton verbietet zudem Treffen von mehr als zehn Personen, sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum. An Schulen gilt für alle eine Maskenpflicht. Die Massnahmen gelten bis zum 18. Dezember. Drei Tage vorher wird die Regierung die Situation neu beurteilen.

Zudem soll bei Bergbahnen und in Hotels, bei Gesundheitsberufen, Lehrpersonen oder anderen Berufsgruppen mit vielen sozialen Kontakten sowie bei Besuchern in Pflegeheimen und Spitälern neu periodisch und systematisch getestet werden. Das helfe asymptomatische Personen zu identifizieren und Infektionsketten zu unterbrechen, argumentiert die Regierung.

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