Schweiz

Parteien begrüssen Rücktritt von Bundesanwalt Lauber

Michael Lauber ist bereit, seinen Posten zu räumen.

Michael Lauber ist bereit, seinen Posten zu räumen.

Grüne, SP und FDP zeigten sich an Freitag Nachmittag erleichtert über das Angebot Laubers, sein Amt als Bundesanwalt abzugeben. Die FDP stellt zur Debatte, ob es auch bei der Aufsichtsbehörde AB-BA einen personellen Neustart brauche.

(gb.) Michael Laubers Angebot, als Bundesanwalt zurückzutreten, stösst in der Politik auf viel Zuspruch. FDP, Grüne und SP teilten am Freitag Nachmittag mit, Laubers Entscheid sei zu begrüssen. Die SP etwa schreibt auf Twitter, Laubers Rücktritt sei die Voraussetzung, um die Glaubwürdigkeit der Bundesanwaltschaft wieder herzustellen.

Die FDP und die Grünen gingen einen Schritt weiter und fordern, dass der Rücktritt rasch erfolge. «Der Bundesanwalt hat es in der Hand, statt ein weiteres Mal auf Zeit zu spielen, nun tatsächlich selbst Verantwortung zu übernehmen und zurückzutreten», schreibt die Basler Nationalrätin Sibel Arslan im Namen der Grünen.

«Ich lüge nicht»: Die Chronologie des Scheiterns von Bundesanwalt Michael Lauber

«Ich lüge nicht»: Die Chronologie des Scheiterns von Bundesanwalt Michael Lauber

Die FDP sieht aber nicht nur die Bundesanwaltschaft geschwächt, sondern auch die die Aufsichtsbehörde AB-BA. Auch diese sei vom Verwaltungsgericht gerügt worden und sei in ihrer Glaubwürdigkeit beschädigt, heisst es in einer Mitteilung der Liberalen. «Die Frage stellt sich, ob nicht auch bei der AB-BA ein personeller Neustart nötig ist.»

Meistgesehen

Artboard 1