Parteipräsidium

Nur unter Meyer/Wermuth: Jacqueline Badran will SP-Vizepräsidentin werden

Jacqueline Badran will SP-Vizepräsidentin werden – allerdings nur, wenn das Duo Meyer/Wermuth die Spitze der SP Schweiz übernimmt.

Jacqueline Badran will SP-Vizepräsidentin werden – allerdings nur, wenn das Duo Meyer/Wermuth die Spitze der SP Schweiz übernimmt.

Präsidentin wollte sie nicht werden. Beerben Mattea Meyer und Cédric Wermuth jedoch im April Christian Levrat an der Spitze der SP Schweiz, will die Zürcher Nationalrätin das Duo als Vizepräsidentin unterstützen.

(sat) Zwar ist noch keine Vakanz im Vizepräsidium der SP Schweiz öffentlich bekannt. Sollten Mattea Meyer und Cédric Wermuth jedoch im April als Nachfolger für den zurücktretenden SP-Präsidenten Christian Levrat gewählt werden, kandidiert die Zürcher Nationalrätin als Vizepräsidentin. «Ich will Teil einer Mission sein», sagt Jacqueline Badran im Interview mit dem «SonntagsBlick». «Und die beiden haben eine, die ich teile.» Die Partei brauche nun «einen radikalen Wechsel». Darum habe sie sich nach längeren Gesprächen mit dem deutschschweizer Kandidierenden-Duo schliesslich für eine Vizepräsidiums-Kandidatur entschieden.

Als neue mögliche SP-Präsidentin hatte sich Badran, die ein eigenes IT-Unternehmen führt, früher schon aus dem Rennen genommen. Unter Christian Levrat besteht das Vizepräsidium der SP Schweiz laut deren Internetseite derzeit aus Marina Carobbio (TI), Barbara Gysi (SG), Beat Jans (BS), Tamara Funiciello (BE) und Ada Marra (VD). Bislang ist nicht bekannt, dass eine dieser Personen auf das Amt verzichten will.

Nebst Wermuth/Meyer Interesse an einer Kandidatur für das SP-Präsidium angekündigt haben bislang die Nationalräte Angelo Barrile (ZH) und Mathias Reynard (VS) sowie die Nationalrätinnen Franziska Roth (SO) und Priska Seiler Graf (ZH).

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