barbara banga
Nicht schon wieder, Frau Banga!

Tappt die Frau von Grenchens Stapi Boris Banga wieder in ein Fettnäpfchen? Barbara Banga will eine Firma gründen, um die Kinderbilderbuchtage im Mandatsfall weiterzuführen. Dabei ist sie als deren Präsidentin zurückgetreten.

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Barbara Banga

Barbara Banga

Solothurner Zeitung

Gut möglich, dass Barbara Banga sich einen neuen Fauxpas leistet. Bekanntlich hat sie sich von allen Aufgaben in den Geschäftsleitungen der Solothurner SP-Kantonalpartei und der Amtspartei Solothurn-Lebern getrennt, als bekannt wurde, dass sie unter anonymen Namen diffamierende und anonyme Kommentare über politische Gegener ihres Mannes veröffentlicht hatte.

Sie trat auch als Präsidentin der Grenchner Kinderbilderbuchtage zurück. Nun will sie offenbar eine Firma gründen und so den Anlass in eigener Regie weiterführen.

Wer steckt hinter der Firma?

Wer genau hinter der neuen Firma steht, wollte Banga gemäss einem Bericht des Grenchner Tagblatts noch nicht verraten. Gemäss GT sollen neben Banga auch Pia Eggenschwiler, Heidi Grolimund (ISG Spielplätze Grenchen) und Iris Minder (Theaterfrau) dieses Vorgehen unterstützen.

Die ehemaligen Vertreterinnen des inzwischen aufgelösten Vereins wollen derzeit noch keine Stellung nehmen zum neuen Schritt ihrer ehemaligen Präsidentin Barbara Banga. Heute Abend wird im Grenchner Parktheater um 19 Uhr eine erste Informationsveranstaltung dieser Gruppe stattfinden.

Gemäss Banga sollen es die ehemaligen Mitglieder des Vereins allerdings schwer haben, mit dem geplanten Namen Kinderbuchtage. Obwohl Barbara Banga sofort zurückgetreten war, habe sie nun einen Antrag auf Schutz der Marke «Kinderbilderbuchtage» und ähnliche Begriffe eingereicht.

Mit Bangas Engagement würde ein neuer Trägerverein verhindert werden. (cls)