Banga
Nach Peinlichkeiten im Netz: «Stapi Banga muss sofort gehen»

In Grenchen wackelt der Thron des Stadtpräsidenten Boris Banga gewaltig: am Wochenende hat seine Frau gestanden, die Kommentare im Netz verfasst zu haben. Nun machen Parteien Druck.

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Barbara Banga

Barbara Banga

Solothurner Zeitung

Bangas Ehefrau Barbara gestand am Wochenende, die anonymen Texte im SVP-nahen Portal Grenchen.net verfasst zu haben. Sowohl Boris als auch Barbara Banga sind SP-Mitglieder.Die Reaktionen bei den anderen Parteien fielen äusserst heftig aus.

Muss Banga jetzt zurücktreten?

Muss SP-Stadtpräsident Boris nach den Mailskandal, den seine Frau verursacht hat, gehen? Hier geht es zur Umfrage.

Erstmals äussert sich die CVP Grenchen: «So etwas tolerieren wir von gar niemandem und schon gar nicht von jemandem mit Repräsentationsaufgaben», sagt Parteipräsidentin Bea Corti. «Wenn Boris Banga dahinter- steckt, soll er dazu stehen und nicht seine Frau hineinziehen und damit schädigen.

In diesem Fall ist er als Stadtpräsident nicht mehr tragbar und muss sofort zurücktreten.» Ins gleiche Horn stösst der Präsident der SVP-Kantonalpartei, Heinz Müller: «Der Jurist Boris Banga weiss, dass er sich als Mitwisser mitschuldig macht.» (te/dd)