Vättis

Nach Canyoning-Unglück: Vierter Spanier weiterhin vermisst

Spanische Touristen sterben bei Canyoning-Unglück bei Vättis SG

Spanische Touristen sterben bei Canyoning-Unglück bei Vättis SG

Ein Canyoning-Unglück nach einem heftigen Gewitterregen am Mittwochabend hat in der Parlitobelschlucht in Vättis wahrscheinlich vier Todesopfer gefordert. Drei spanische Touristen wurden tot geborgen, ein Mann wird noch vermisst. Nach dem vierten Mitglied der Gruppe wurde am Donnerstag noch gesucht. Am Nachmittag musste die Suche unterbrochen werden, weil der Wasserstand der Bäche wieder angestiegen war.

In der Parlitobelschlucht hatte sich am Mittwoch ein tragischer Unfall ereignet: Eine Gruppe spanischer Touristen wurde von Gesteins- und Wassermassen mitgerissen, die infolge starker Gewitter die Schlucht füllten. Drei von vier Männern waren tot geborgen worden.

Die Suche nach dem letzten Vermissten des Canyoning-Unglücks ist weiterhin erfolglos geblieben. Sowohl am Freitagnachmittag als auch am Samstag waren kleine Teams der St. Galler Kantonspolizei im Einsatz wie SRF schrieb. Wie Florian Schneider, Polizeisprecher der Kantonspolizei St. Gallen, am Freitag mitteilte, wird die Kantonspolizei aktiv kommunizieren, falls der Vermisste aufgefunden wird.

Das Canyoning-Unglück hat sich nach einem heftigen Gewitterregen am Mittwochabend ereignet. Vier spanische Touristen, alle 30 bis 48 Jahre alt, waren gemeinsam in der Parlitobelschlucht in Vättis unterwegs. Zwei Frauen gehörten auch zur Touristengruppe, sie waren jedoch zu Fuss unterwegs und schlugen angesichts des Unwetters Alarm. Zwei Canyoning-Rettungspezialisten nahmen die Suche nach den Vermissten in der Schlucht auf. Drei der Männer wurden tot geborgen. Sie alle waren von Gesteins- und Wassermassen rund 300 Meter mitgerissen worden. Der vierte Mann wird seither vermisst. (meb)

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