Therapien
Mehr Therapien bereits für Babys und Kleinkinder

Die Zahl der Kinder bis vier Jahre, die Therapien wie Logopädie oder Psychomotorik besuchen, nimmt zu. Dies berichtet die Zeitung „Der Sonntag". Therapieplätze sind Mangelware, Wartezeiten von sechs Monaten die Regel.

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Keystone

Die Zahl der Kinder bis vier Jahre, die Therapien wie Logopädie oder Psychomotorik besuchen, nimmt zu. Dies berichtet die Zeitung „Der Sonntag". Therapieplätze sind Mangelware, Wartezeiten von sechs Monaten die Regel.

Deshalb schult der Schweizerische Verband der Psychomotoriktherapeutinnen und -therapeuten jetzt sogar Spielgruppenleiterinnen und Personal in Kinderkrippen: «Wir sensibilisieren ganz konkret auf die psychomotorische Entwicklung und zeigen Möglichkeiten, wie man bei auftauchenden Schwierigkeiten bei Kindern handeln kann», sagt Co-Präsidentin Gabriela Trinkler. Zahlreiche Kantone sind dabei, das Angebot für Kinder im Vorschulalter auszubauen.

Ab 2012 will der Kanton Solothurn aktiv auf Säuglingsberater, Sozialdienste, Kitas und Ärzte zugehen. Sie sollen «auffällige und gefährdete Kinder» melden, damit diese therapiert werden können. Kurt Rufer vom Amt für Volksschule und Kindergarten: «Wir wollen die Zeit nutzen, bis die Kinder in die Schule kommen.»