Kollaps

Marsch am Hitzetag des Jahres: Jetzt liegt ein Aarauer Rekrut auf der Intensivstation

Rekruten gehen in die Kaserne

Für einen Rekruten war der Marsch zu viel - er kollabierte. (Themenbild)

Rekruten gehen in die Kaserne

Ein in Aarau stationierter Rekrut ist aufgrund der hohen Hitze während eines Marsches zusammengebrochen und liegt jetzt auf der Intensivstation. Die Armee bestätigt den Vorfall.

Beim Aarauer Schiessplatz Gehren mussten Rekruten einen 15 Kilometer langen Marsch antreten. Für einen der in Aarau stationierten Soldaten war dies angesichts der hohen Temperaturen zu viel: Der Rekrut kollabierte, musste ins Spital gebracht werden und liegt nun auf der Intensivstation. Dies bestätigte VBS-Sprecherin Delphine Allemand gegenüber dem Blick.

Der Marsch fand am Donnerstag statt, dem heissesten Tag des Jahres. In Sitten zeigte das Thermometer knapp 37 Grad an. Doch auch im Aargau wurden weit über 30 Grad gemessen.

Der Vorfall in Aarau wird nun von der Militärjustiz untersucht. 

Dabei hatte die Armee vorgesorgt, um genau dieses Szenario zu verhindern. So liefen die Rekruten erst am Abend nach 19 Uhr los. Dies sei bei Temperaturen über 25 Grad so üblich. Auch entsprechende Kleidung und Pausen im Schatten gehörten dazu.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1