St. Gallen

Kita-Mitarbeiter wegen Verdachts auf Kinderpornografie verhaftet

Ein Mitarbeiter der nationalen Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internet-Kriminalität (KOBIK) fahndet nach kinderpornografischen Inhalten im Web. (Archivbild)

Ein Mitarbeiter der nationalen Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internet-Kriminalität (KOBIK) fahndet nach kinderpornografischen Inhalten im Web. (Archivbild)

Der Mitarbeiter wird verdächtigt, privat kinderpornografisches Material im Internet verbreitet zu haben. Der Mann befindet sich in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen ermittelt.

Roman Dobler, Mediensprecher der St.Galler Staatsanwaltschaft, bestätigt gegenüber dem «Tagblatt»: «Die Kantonspolizei St.Gallen hat anfangs Juli einen Mitarbeiter einer Kita in St.Gallen wegen Verdachts von Verbreitung von kinderpornografischem Material im Internet verhaftet.»

«Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung wegen des Verdachts der Pornografie eröffnet und Antrag auf Untersuchungshaft gestellt. Dieser wurde durch das Zwangsmassnahmengericht bewilligt», sagt Dobler. Der Mann befinde sich zum jetzigen Zeitpunkt in U-Haft.

Verdeckte Ermittlungen im Internet

«Der Anfangsverdacht gründete auf Ermittlungen der Polizei im Internet. Diverse Hausdurchsuchungen und erste Erkenntisse bestätigten den Verdacht», sagt Roman Dobler.

Die Polizei habe diverse Datenträger des Mannes, wie zum Beispiel Laptops, sichergestellt. Ob sich auch vom Mann betreute Kita-Kinder darunter befinden, kann Mediensprecher Dobler zu diesem Zeitpunkt nicht mit absoluter Sicherheit verneinen. «Momentan läuft die Auswertung der Datenträger.»

Eltern via Schreiben informiert

Laut «20 Minuten» habe der Verwaltungspräsident der betroffenen St.Galler Krippe die Eltern in einem Schreiben darüber informiert, dass ein Mitarbeiter verhaftet wurde. Die Eltern der Kinder würden betreut.

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