Jetzt klagen die Bangas
Jetzt klagen die Bangas

Der Grenchner Stadtfürst Boris Banga (SP) und seine umtriebige Frau Barbara ziehen vor Gericht. Die beiden haben Strafanzeige gegen den Betreiber des lokalen Internetportals «grenchen.net» eingereicht.

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Stadtpräsident Banga und seine Frau werfen dem Betreiber der Site, Paul-Georg Meister, Ehrverletzungsdelikte und Widerhandlungen gegen das Datenschutzgesetz vor.Es geht dabei um anonyme Einträge, die die Tätigkeiten des Ehepaars kritisch hinterfragen.

Neuster Vorfall sind die Grenchner Kinderbuchtage. Präsidentin Barbara Banga hatte den organisierenden Verein im Frühjahr sitzen gelassen. Die ehemaligen Vereinskollegen wollten darauf einen neuen Verein ohne Banga gründen.

Nachdem Banga aber juristisch gegen ihre Konkurrentinnen vorgeht, haben diese letzte Woche das Handtuch geworfen. Sie überlassen das Feld Banga, die bereits seit längerem versucht hatte, die Tage mit einer neuen Trägerschaft an sich zu reissen. «Wir gehen nicht unter ein bestimmtes Niveau. Das ist nicht unser Stil, denn wir wollen uns morgen noch im Spiegel anschauen können», begründete Brigitte Stettler den Rückzug.

Das Gebare von Banga rund um die Kinderbuchtage hatte zahlreiche Einträge im Online-Portal zur Folge, die wenig schmeichelhaft waren. (rsn)