Fussball
Italgrenchen baut neu am alten Standort

Freude am Fussballspielen, die italienische Kultur pflegen und sportliche Erfolge feiern: Das ist Italgrenchen. Nun will der Verein das grösste Projekt seit der Gründung 1962 bewältigen: den Neubau des Clubhauses.

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Clubhaus Italgrenchen

Clubhaus Italgrenchen

Grenchner Tagblatt

Kaspar Haupt

Die GS Italgrenchen hat ein ehrgeiziges Ziel und will das Klubhaus neu bauen. Allerdings wird es ein schwieriges Unterfangen in der momentanen Wirtschaftslage. Präsident Claudio Casale ist dennoch fest überzeugt, dass Italgrenchen das Ziel erreichen wird.

Nach mehr als dreissig Jahren ist die Mannschaftsbaracke in einem desolaten Zustand. Die Platzverhältnisse in den Garderoben und im Duschraum genügen kaum den minimalsten Anforderungen. Spieler und Schiedsrichter sind vor und nach dem Spiel stark eingeengt. 2003 begann die Planung für einen Ersatzbau. Nach dem Abbruch der alten Baracke sollen mehrere Container die neuen Räumlichkeiten bilden. Das Raumprogramm besteht aus drei Garderoben mit Duschräumen, einer Toilettenanlage, einer Schiedsrichtergarderobe und einem Technik- und Waschraum.

Stadt finanziert mit

Laut Planung belaufen sich die Kosten des Neubaus auf rund 370 000 Franken. Die Gemeindeversammlung 2008 bewilligte einen Investitionskredit von 222 000 Franken. Der Rest muss von Italgrenchen aufgebracht werden. Mit einem ausführlichen Prospekt wirbt Italgrenchen für tatkräftige Unterstützung von Sponsoren, Donatoren Gönnern und Helfern, damit dieser für den Verein wichtige Neubau realisiert und der Bau im November 2009 starten kann. Für den Stadtpräsidenten Boris Banga ist das neue Klubhaus eine Bereicherung des sportlichen Lebens in Grenchen, das unterstützungswürdig ist. GS Italgrenchen wird mit der neuen modernen Infrastruktur im Bereich der Garderoben beruhigt in die Zukunft blicken können.

Historie seit 1962

Die Gründung des Fussballvereins «Gruppo Sportive Italgrenchen» geht auf das Jahr 1962 zurück. Damals sass eine Gruppe von Italienern gemeinsam an einem Tisch, als einer aus der Runde die Absicht äusserte, einen Fussballverein gründen zu wollen. Seine Freunde waren von der Idee begeistert, die GS Italgrenchen war geboren. 1966 erhält der vierte Grenchner Fussballverein die Spielerlaubnis vom Verband. Bereits 1972 kann man das Klubhaus an den Riedern einweihen, und 2001 steigt die GS Italgrenchen in die 2. Liga auf und steht 2007 im Final des Solothurner Cups. Heute zählt der Verein zwei Mannschaften, die in der 2. und 4. Liga spielen, und eine Seniorenmannschaft. Im Juni 2002 tritt die GS Italgrenchen der Juniorengruppierung des FC Grenchen, des FC Wacker und des FC Fulgor bei. Gegenwärtig besteht Italgrenchen aus rund 100 aktiven und 150 passiven Mitgliedern.