Jedes Jahr derselbe Stress: Das Gepäck ist zu sperrig für den Kofferraum, den Kindern wird während der langen Fahrt in den Süden schlecht und die Eltern sind nach 15 Stunden im überhitzten Auto mit den Nerven am Ende.

Endlich angekommen, schleppt sich die Familie mit Kühltaschen, Sonnenschirmen und Sandspielzeugen beladen an den Strand auf der Suche nach den besten zwei Quadratmetern. Platz gefunden und eingerichtet, muss den weinenden Kindern alle paar Minuten der Sand aus den Augen gewaschen werden. Sowieso ist immer alles voller Sand und am Abend bedeckt ein grossflächiger Sonnenbrand den Rücken des Familienvaters.

Solche Szenarien müssen nicht sein. Klar, Ferien am Meer mit Strand und gutem Essen haben auch Vorteile. Nur befinden sich die schönen Flecken der Erde oft direkt vor der eigenen Haustüre. Hübsche mittelalterliche Städtchen, die zum Flanieren und Aperò trinken einladen, gibt es auch in der Schweiz. Warum nicht einmal nach Lausanne auf einen Spaziergang in den kleinen Gassen im Stadtkern? Wollen sich die Reisenden danach doch noch erfrischen, können sie dies am Strand von Vidy.

Oder wieso nicht einmal im Sommer nach Davos? Die Berge geniessen, wenn sie nicht schneebedeckt und von Skifahrer überflutet sind, mit den Bergbahnen auf 2500 Meter fahren und die unberührte Natur geniessen? Auch einen Ausflug zum Walliser Blausee auf der Riederalp bietet an warmen Sommertagen eine schöne Alternativen zu stressigen Ferien am Meer.