Landminen

IKRK ruft zu verstärktem Engagement gegen Landminen auf

Spezialistinnen in Jordanien auf der Suche nach Landminen (Archiv)

Spezialistinnen in Jordanien auf der Suche nach Landminen (Archiv)

Menschen in Krisengebieten müssen besser vor Landminen geschützt werden. Diesen Aufruf lanciert das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) zum Internationalen Tag zur Aufklärung über die Minengefahr am morgigen Mittwoch.

"Die Internationale Gemeinschaft muss so lange aktiv bleiben, wie Minen und Streubomben Menschen töten oder verstümmeln", sagte Yves Daccord, Generaldirektor des IKRK laut einer Mitteilung vom Dienstag. Insbesondere seien Landminen nicht nur ein Erbe aus vergangenen Konflikten, sondern auch eine aktuelle Bedrohung.

So erschwerten etwa in Libyen Minen und Streubomben die Rückkehr von Flüchtlingen und behinderten den Wiederaufbau. Jeden Tag werden weltweit im Durchschnitt zwölf Menschen Opfer einer Landmine oder ähnlicher Kriegsüberbleibsel. Rund 70 Prozent der Unfälle betreffen die zivile Bevölkerung.

In 60 Ländern werden sich Menschen am Mittwoch gemäss dem Aufruf von Handicap International und anderer Organisationen solidarisch mit den Minen-Opfern zeigen. Auch in Genf werden die Kundgebungsteilnehmer unter dem Motto "Lend Your Leg" für einige Minuten ein Hosenbein hochkrempeln.

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