Zug
Hürlimann: «Ich bin nicht gewillt, das Ganze auf mir sitzen zu lassen»

Nach dem die Untersuchung auf K.o.-Tropfen im Haar von Jolanda Spiess-Hegglin negativ ausfiel, äusserte sich der Zuger SVP-Kantonsrat Markus Hürlimann am Mittwoch vor den Medien.

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Markus Hürlimann äussert sich vor den Medien
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Markus Hürlimann äussert sich vor den Medien
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Medienkonferenz von Markus Hürlimann
Markus Hürlimann äussert sich vor den Medien

Markus Hürlimann äussert sich vor den Medien

Keystone

Markus Hürlimann betonte an der Medienkonferenz in Zug erneut, dass er Spiess-Hegglin keine K.o.-Tropfen verabreicht hatte, wie «watson.ch» berichtet. Das Untersuchungsergebnis entlaste ihn von diesem Verdacht.

Der SVP-Politiker bestätigte, dass es zum intimen Kontakt mit der Grünen-Politikerin gekommen war. Zeugenaussagen würden jedoch belegen, dass niemand zu etwas gezwungen wurde. Er habe sich aber seiner Frau gegenüber unredlich benommen und dafür entschuldigt.

Hürlimann sprach an der kurzen Medienkonferenz auch von der medialen Berichterstattung. Diese hätte ihm arg zugesetzt. Er sei zum «medialen, politischen und persönlichen Abschuss» freigegeben worden. Phasenweise habe die mediale Verfolgung einer Hexenjagd geglichen.

Nun erwarte er, dass das Verfahren eingestellt wird. Der ehemalige Präsident der Zuger SVP überlegt sich nun, rechtliche Schritte einzuleiten. Gegen wen oder weshalb ist noch nicht klar. «Ich bin nicht gewillt, das Ganze einfach so auf mir sitzen zu lassen», sagte er.

Hürlimann wird verdächtigt, am 21. Dezember während der Landammann-Feier nach reichlich Alkoholkonsum mit K.o.-Tropfen Jolanda Spiess-Hegglin gefügig gemacht und gegen ihren Willen Sex mit ihr gehabt zu haben. Die Analyse der Haarprobe der Zuger Politikerin hatte keine Hinweise auf eine Einnahme oder Verwendung von K.o.-Tropfen ergeben, wie am Montag bekannt wurde. (sda/cze)

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