Titlis-Engelberg

Gondeln im Dauer-Desinfektionsnebel: Ein Skigebiet rüstet sich für die Corona-Saison

So rüstet sich das Skigebiet Titlis-Engelberg für die Corona-Wintersaison

Die Gletscher-Skisaison läuft auf dem Titlis schon seit Mitte Oktober. Bis jetzt mit sehr guten Besucherzahlen. Damit das auch in der Hauptsaison so bleibt, investieren die Bergbahnen Titlis-Engelberg viel Geld in ihr Corona-Schutzkonzept.

Das Virus ist allgegenwärtig. Auch im Skigebiet Titlis-Engelberg gilt ab dieser Saison Maskenpflicht auf allen Bergbahnen und in allen Innenräumen.

Trotz der Massnahmen zur Eindämmung der Covid-Pandemie läuft die Vorsaison auf dem Titlis gemäss der Nachrichtenagentur Keystone-SDA viel besser als erwartet: Die Gästezahl hat sich gegenüber dem Vorjahr verdoppelt.

Ultraviolettes Licht für Rolltreppen

Damit die guten Zahlen auch in der bevorstehenden Hauptsaison anhalten, haben die Betreiber des Skigebiets viel Geld in ein umfassendes Corona-Schutzkonzept investiert.

Eine der wichtigsten Massnahmen ist die regelmässige Desinfektion der Anlagen. Die Handläufe der Rolltreppen etwa werden während ihres unterirdischen Durchlaufs mit ultraviolettem Licht behandelt. Und ein Zerstäuber mit Desinfektionsmittel besprüht unermüdlich die offenen Gondeln nach jeder Fahrt.

Neues Chalet, neuer Schal

Bodenmarkierungen, ein neu gebautes Restaurant-Chalet und der angepasste Eingangsbereich sollen dazu beitragen, dass es möglichst nicht zu Menschenansammlungen kommt.

Um die Maskenpflicht für die Wintersportler möglichst angenehm zu gestalten, liessen die Bergbahnenbetreiber gar einen Halsschlauch mit integriertem Filter für den Mund- und Nasenschutz entwerfen. (smo)

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