Die besten Aussagen aus der Diskussion zur Idee, Hilfskräfte intern zu Fachkräften auszubilden.

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TalkTäglich
Péclard-Idee sorgt für Knatsch in der Gastro-Szene – Lustenberger: «Wir müssen gezielt ausbilden»

In der Gastronomie sind so viele Stellen unbesetzt wie noch nie. Darum greift der Zürcher Gastronom Michel Péclard zur Selbsthilfe und will mit einer eigenen Kochschule, Hilfskräfte zu Fachkräften ausbilden. Die Branche, vertreten durch Bruno Lustenberger, hält nichts davon. Qualitätsverlust oder innovative Lösung? Die Diskussion im TalkTäglich.

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Wegen des Fachkräftemangels, der in der Gastronomie und in der Hotellerie herrscht, will der Zürcher Gastronom Michel Péclard seine bestehenden Hilfskräfte intern zu Fachkräften ausbilden. Eines seiner Argumente ist, dass die Hilfskräfte zwar gute Arbeit leisten, aber nicht genügend Deutschkenntnisse haben, um eine Lehre abzuschliessen. «Wie soll ich einen Afghanen, der seit fünf Jahren in der Schweiz ist und einen unglaublich guten Job macht, in die Schule schicken?», fragt er seinen Diskussionspartner Bruno Lustenberger eher rhetorisch im vergangenen TalkTäglich.

Als Ausbildungs-Chef von GastroSuisse vertritt Lustenberger allerdings die gegenteilige Meinung. Es sei zwar wichtig die Hilfskräfte weiter auszubilden, wie er sagt. «Aber wir müssen sie gezielt ausbilden.» Die interne Ausbildung reiche nicht, etwa wenn der Mitarbeiter den bestehenden Arbeitgeber verlässt und nach einem neuen Job sucht. «Dann muss er ein Zeugnis vorweisen können.» Darum sei die Lehre noch immer der richtige Weg. «So können sie selber Lehrlinge ausbilden, dann funktioniert das System.» (gue)

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