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Fussgänger wird in Rüti ZH von Baum erschlagen

Eine Gewitterwolke verfinstert die Zentralschweiz (Archiv)

Eine Gewitterwolke verfinstert die Zentralschweiz (Archiv)

Nach einem weiteren Tag mit hochsommerlichen Temperaturen haben sich am Dienstagabend in der Zentralschweiz starke Gewitter entladen. Besonders heftig waren die Niederschläge am oberen Zürichsee.

Dort seien Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometer pro Stunde gemessen worden, sagte Thomas Jordi von MeteoSchweiz am Dienstag. Ausserdem seien örtlich pro Quadratmeter innerhalb von nur 20 Minuten bis zu 30 Liter Regen niedergegangen.

Heftiges Gewitter liess Bäume umstürzen - ein Toter

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Mann von Baum erschlagen

In Rüti ZH wurde ein 49-jähriger Mann von einem umstürzenden Baum getroffen. Die Verletzungen, die er sich zuzog, waren so schwer, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilte.

Der Mann war während des Gewitters auf dem Trottoir der Dorfstrasse unterwegs Richtung Dorfzentrum. Sein Fahrrad schob er neben sich her. Plötzlich sei ein Baum umgestürzt und habe den Fussgänger unter sich begraben, hiess es in einem Communiqué.

Wetterverschlechterung erwartet

Die Wetterdienste hatten zuvor vor heftigen Gewittern gewarnt. Gemäss Jordi verliess die Gewitterfront am Abend die Schweiz über den Bodensee. Weitere Niederschläge in der Nacht seien aber nicht auszuschliessen.

Die lokalen Niederschläge vom Dienstag waren Vorboten einer Wetterverschlechterung. Gemäss dem Wetterdienst MeteoNews nähert sich am Mittwoch eine Kaltfront aus Westen, welche die Temperaturen merklich drücken wird.

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