Hintergrund des bis Dienstagnacht geplanten Streiks ist die bevorstehende Reform des SNCF-Frachtverkehrs. Sie sieht unter anderem vor, den unwirtschaftlichen Gütertransport mit Einzelwaggons stark einzuschränken.

Die Gewerkschaften CGT, SUD Rail und CFDT befürchten den Abbau von bis zu 8000 Arbeitsplätzen und sich weiter verschlechternde Arbeitsbedingungen. Eine Gewerkschaft boykottiert den Streit: Die Gewerkschaft UNSA sieht Fortschritte bei den Verhandlungen mit der Unternehmensführung über die Reform.