Flugunfall
Flugzeug-Absturz in der Ostschweiz: Schon der zweite Crash für Pilot in einem Jahr

Der beim Zusammenstoss zweier Leichtflugzeuge schwer verletzte 69-jährige Pilot war bereits vor einem Jahr in einen Flugunfall verwickelt. Damals kollidierte er über Auenstein mit einem Segelflugzeug.

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Flugzeugcrash in der Ostschweiz
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Flugzeugcrash zweier Kleinflugzeuge über der Ostschweiz
Eines stürzte ab, das andere konnte auf dem Flugplatz Sitterdorf notlanden.
Ambulanzen vor Ort. Sechs Menschen wurden insgesamt schwer verletzt.
Einsatzbesprechung

Flugzeugcrash in der Ostschweiz

Newspictures

Am 6. Juni 2013 stürzte bei der Gisliflue in Auenstein ein Segelflugzeug ab. Der Pilot konnte sich im letzten Moment mit dem Fallschirm retten und überlebte nur mit grossem Glück. Grund für den Absturz war ein Zusammenstoss mit einem einmotorigen Flugzeug.

Nun stellte sich heraus, dass der Pilot des Motorflugzeugs auch an einen zweiten Flugunfall beteiligt ist. Das berichten die «Schaffhauser Nachrichten».

Beim Crash zweier Leichtflugzeuge am 24. August musste eine Maschine der Marke Piper auf einer Wiese in Trungen SG notlanden. Die andere Maschine schaffte es gerade noch zum Flugplatz Sitterdorf TG, wo sie eine Notlandung vollzog.

Beim Zusammenstoss wurden sieben Personen verletzt, vier davon schwer.

Der 69-Jährige Pilot, der beim Crash im Aargau beteiligt war, wurde bei der Notlandung schwer verletzt. Ebenso seine Passagiere, ein 52-jähriger Mann und dessen 16-jährige Tochter. Das Mädchen erlag zwei Tage später ihren Verletzungen.

Segelflugzeug bei Auenstein abgestürzt
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Über Auenstein: Ein Bild der schwierigen Suche nach dem abgestürzten Segelflugzeug
Der Heli kreist über dem Wald
Polizisten marschieren durch den Wald
Der aufgebotene Polizeiheli der Kantonspolizei Zürich suchte nach dem Wrack mit einer gestochen scharfen Kamera
Abgesperrtes Gebiet bei der Gisliflue
Der Unfallpilot wird verarztet
Die Polizei im Einsatz. Sie suchen das abgestürzte Segelflugzeug
Die Rega ist bei der Gisliflue gelandet

Segelflugzeug bei Auenstein abgestürzt

Kapo AG

Über die Ursache des Zusammenstosses ist derzeit noch nichts bekannt. (nch)