Graubünden

Felsbrocken stürzt auf fahrendes Auto – Insassen eingeklemmt

Rettung mit Kran: Um eingeklemmte Personen zu befreien, musste ein 1,5 Tonnen schwerer Fels mit dem Kran vom getroffenen Auto hochgehoben werden.

Rettung mit Kran: Um eingeklemmte Personen zu befreien, musste ein 1,5 Tonnen schwerer Fels mit dem Kran vom getroffenen Auto hochgehoben werden.

Ein anderthalb Tonnen schwerer Felsbrocken ist am Freitag im Bündner Oberland auf ein fahrendes Auto gestürzt und hat zwei der drei Insassen einklemmt. Dank grossem Glück wurden sie «nur» mittelschwer verletzt.

Die drei jungen Leute waren am Vormittag auf der Talhauptstrasse von Ruen Richtung Disentis unterwegs, als in Waltensburg der Fels auf Motorhaube und Windschutzscheibe ihres Autos krachte. Der Felsbrocken mit rund einem Meter Durchmesser hatte sich im Hang zehn Meter oberhalb der Hauptstrasse gelöst und war über die vier Meter hohe Stützmauer auf das Auto gestürzt.

Der 27-jährige Autolenker und seine 28-jährige Beifahrerin wurden eingeklemmt. "Die beiden hatten sehr grosses Glück, dass der Felsbrocken genau in der Mitte des Autos zwischen ihnen aufschlug", sagte Polizeisprecher Roman Rüegg der Nachrichtenagentur sda. Dadurch seien beide seitlich herausgedrückt und nicht zerquetscht worden.

Mit Kran befreit

Ein 16-jähriger Mitfahrer auf dem Rücksitz wurde leicht verletzt. Die mit einem Dutzend Einsatzkräften ausgerückte Strassenrettung der Feuerwehr befreite die Eingeklemmten. Dazu musste der Felsbrocken mit einem Autokran hochgehoben werden.

Der verletzte Fahrer wurde von der Rega ins Kantonsspital nach Chur geflogen, die Beifahrerin von der Heli Bernina ins Spital nach Ilanz. Der leichtverletzte Teenager wurde von einer Ambulanz ebenfalls nach Ilanz transportiert. Die Strasse war während zwei Stunden gesperrt.

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